Lexikon
maghrebịnische Literatur
die überwiegend Französisch sprachige Literatur der Länder des Maghreb (Marokko, Algerien und Tunesien), weitgehend nach dem 2. Weltkrieg entstanden. Die von den Kolonialherren übernommene französische Schriftsprache steht jedoch in einem Spannungsverhältnis zu den mündlich überlieferten Traditionen der einheimischen Bevölkerung, die sich wegen des Fehlens einer gemeinsamen Muttersprache über arabische Dialekte und Berbersprachen verständigt. Die maghrebinische Literatur beschäftigt sich vor allem mit den unterschiedlichen Auswirkungen des westlichen Kolonialismus auf die maghrebinische Gesellschaft, darüber hinaus mit den Traditionen der islamischen Gesellschaft, die eine Weiterentwicklung z. T. behindern, anderseits dazu beitragen, eine gewisse Identität in diesen Gebieten entstehen zu lassen. Ein weiteres Thema der maghrebinischen Literatur sind die kulturellen Anpassungsprobleme der vielfach diskriminierten maghrebinischen Einwanderer in Frankreich. Zu den bedeutendsten Autoren Marokkos gehören D. Chraïbi (* 1926), M. Choukri (* 1926) und T. Ben Jelloun (* 1944), in Algerien M. Feraoun, M. Mammeri, M. Dib, K. Yacine, A. Djebar (* 1936) und R. Boudjedra, in Tunesien A. Memmi (* 1920) und A. Meddeb (* 1946).
Wissenschaft
Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung
Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...
Wissenschaft
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Wer gut schläft, fühlt sich nicht nur ausgeruht, sondern wacht buchstäblich mit frischem Kopf auf, wie eine neue Studie belegt. Demnach spült ein hormonell betriebener Mechanismus während des Tiefschlafs Abfallstoffe aus dem Gehirn weg, die sich tagsüber abgelagert haben. Diese natürliche “Müllabfuhr” reinigt Nacht für Nacht das...