Lexikon
nukleạrer elektrọmagnetischer Puls
Abk. NEMP, auch EMP, „elektromagnetischer Puls“, zu erwartende Begleiterscheinung im Falle einer in großer Höhe (50 – 400 km) über der Erde ausgelösten Kernexplosion. Die bei der Explosion entstehenden Gammastrahlen treffen mit Elektronen in der oberen Atmosphäre zusammen u. beschleunigen diese. Die beschleunigten Elektronen rufen ein elektromagnet. Feld hervor (Induktionsstoß), das noch in 1000 km Entfernung eine elektr. Feldstärke von 50 000 Volt pro Meter erreichen kann. Hierdurch werden sämtl. nicht durch einen Faraday-Käfig geschützten elektr. Systeme u. Geräte ausgeschaltet, insbesondere auch die der Energieversorgung u. der militär. Verteidigung dienenden Einrichtungen. Lebewesen sind gegenüber NEMP resistent.
Wissenschaft
Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen
Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...
Wissenschaft
Mehrsprachigkeit hält jung
Mehrsprachigkeit kann nicht nur die kulturelle Kompetenz fördern, sondern auch die Gesundheit. Das legt eine Studie nahe, die Daten von mehr als 86.000 Teilnehmenden in 27 europäischen Ländern ausgewertet hat. Demnach liegt das biologische Alter von multilingualen Personen oft unterhalb ihres tatsächlichen Alters; bei Menschen,...