Lexikon

Suriname

[syriˈna:mə]

Wirtschaft und Verkehr

Die Wirtschaft basiert auf dem Abbau von Bauxit und Gold. Das zu Aluminium verarbeitete Bauxit stellt fast die Hälfte des Exports; weltweit steht das Land bei der Bauxitproduktion an neunter Stelle. Seit 1964 wird Bauxit in eigenen Aluminiumwerken verarbeitet, welche die benötigte Energie aus dem für diesen Zweck errichteten 1560 km2 großen Blommestein-Meer gewinnen. Gold stellt fast ein Drittel der Gesamtausfuhr. Von wachsender Bedeutung ist die Förderung von Erdöl, das aber nur zu einem kleinen Teil im Land selbst raffiniert wird. Um weitere Offshore-Felder zu erschließen, wurden ausländische Beteiligungen zugelassen.
Der Schwerpunkt der Landwirtschaft liegt in der Küstenebene. Hauptanbauprodukte sind Reis, Zuckerrohr, Bananen, Muskatnüsse und Zitrusfrüchte. Die Landwirtschaft kann den nationalen Bedarf an Nahrungsmitteln nur zur Hälfte decken, deshalb fällt dem Fischfang eine große Bedeutung zu. Die Holzwirtschaft wird von ausländischen Investoren vorangetrieben. Der Tourismus konnte bisher kaum Fuß fassen. Wichtigste Devisenquelle sind die Überweisungen der in den Niederlanden lebenden Surinamer.
Das Straßennetz ist nur an der Küste ausgebaut, das Landesinnere wird durch rund 1500 km schiffbare Flüsse und Kanäle erschlossen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Kolonialzeit
    2. Unabhängigkeit
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