Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
briefen
brie|fen1.
in knapper Form über einen Vorgang, Sachverhalt informieren
2.
Anweisungen, Verhaltensrichtlinien erteilen;
er muss noch seine Mitarbeiter b.
briefen:
Das Verbist ein Anglizismus:heißt im Englischen „informieren“ und wurde in dieser Bedeutung eingedeutscht. Das Wort geht, wie der deutsche, auf das lateinische„kurz“ zurück. Wenn man jemanden, informiert man ihn in knapper Form über einen Vorgang oder Sachverhalt. Andernfalls heißt es beispielsweise.
Das Wort kommt ursprünglich aus der Militärsprache, woder Ausdruck für die Lagebesprechung ist, bei der die Tagesbefehle ausgegeben werden. Daher enthält das Verb auch die Bedeutung von „anweisen“ oder „instruieren“. Einist in diesem Zusammenhang eine Zusammenfassung der offiziellen Informationen über einen bestimmten Vorgang für die Presse, also im Grunde genommen eine Pressekonferenz.
Der Ausdruck ist dann von der Werbebranche aufgenommen worden, wo dasim Sinne von „Informationsgespräch“ das Gespräch zwischen Kunden und Auftragnehmer darüber bezeichnet, was eine Werbeidee leisten soll. Es handelt sich also allgemein um die Zusammenfassung dessen, worum es bei einem Projekt oder Auftrag geht, also die verbindliche Grundlage für die weiteren Arbeiten.
Das Wort kommt ursprünglich aus der Militärsprache, woder Ausdruck für die Lagebesprechung ist, bei der die Tagesbefehle ausgegeben werden. Daher enthält das Verb auch die Bedeutung von „anweisen“ oder „instruieren“. Einist in diesem Zusammenhang eine Zusammenfassung der offiziellen Informationen über einen bestimmten Vorgang für die Presse, also im Grunde genommen eine Pressekonferenz.
Der Ausdruck ist dann von der Werbebranche aufgenommen worden, wo dasim Sinne von „Informationsgespräch“ das Gespräch zwischen Kunden und Auftragnehmer darüber bezeichnet, was eine Werbeidee leisten soll. Es handelt sich also allgemein um die Zusammenfassung dessen, worum es bei einem Projekt oder Auftrag geht, also die verbindliche Grundlage für die weiteren Arbeiten.
Wissenschaft
Alzheimer per App erkennen?
Bislang lässt sich Alzheimer nur durch die Untersuchung von Nervenwasser oder aufwendige nuklearmedizinische Methoden sicher nachweisen. Seit einiger Zeit aber werden Handy-Apps entwickelt, mit denen sich die Krankheit künftig möglicherweise sehr viel einfacher diagnostizieren lässt. Diese Apps testen unter anderem das...
Wissenschaft
Zombies wanken durch die Wissenschaft
Eines ist Konsens in der Wissenschaftsgemeinde: Erweisen sich publizierte Ergebnisse als nicht haltbar, muss der betreffende Forschungsartikel zurückgezogen („retracted“) werden. Bis vor einem Vierteljahrhundert geschah dies nur selten – und wenn, dann fast nur wegen unabsichtlicher Fehler: etwa weil man festgestellt hatte, dass...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
»Es gibt kein Limit«
Metaatome statt Linsen
Die vermessene und vermessende Welt
Wie Meerestiere ihre Schwimmtiefe optimieren
Geboren, um zu leben
Seide aus dem Labor