Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Irrer:
Ein Irrer ist nicht immer ein Geisteskranker gewesen. Das Wort stammt vom lateinischen„irren“ und bezeichnete ursprünglich ganz wörtlich und wertneutral eine Person, die sich irrt. Zu den Bedeutungen des althochdeutschenzählt neben „verirrt“ und „erzürnt“ bereits „verwirrt“. Das Verbfindet sich im Mittelalter oft auch in der Bedeutung von „stören“ oder „hindern“. Heute wird der Begriffausschließlich negativ im Sinn von Verrückter oder Wahnsinniger verwendet und zwar im Wesentlichen in der Umgangssprache, beispielsweise.
Früher gebräuchliche Begriffe wiehaben heute gleichfalls abwertenden Sinn und werden deswegen häufig durch Ausdrücke ersetzt, die als „politisch korrekt“ gelten:
Das Adjektivbedeutet allerdings nicht nur verrückt, sondern wird umgangssprachlich auch im positiven Sinn von „toll“, „klasse“ verwendet. Ebenso kannzwar heißen, dass jemand verrückt ist, häufig wird es aber als eine Art Steigerungsformel gebraucht. Ein Film zum Beispiel kannspannend, gut, schlecht sein, was heißen soll, dass er die genannten Eigenschaften in besonderem Maß () erfüllt.
Früher gebräuchliche Begriffe wiehaben heute gleichfalls abwertenden Sinn und werden deswegen häufig durch Ausdrücke ersetzt, die als „politisch korrekt“ gelten:
Das Adjektivbedeutet allerdings nicht nur verrückt, sondern wird umgangssprachlich auch im positiven Sinn von „toll“, „klasse“ verwendet. Ebenso kannzwar heißen, dass jemand verrückt ist, häufig wird es aber als eine Art Steigerungsformel gebraucht. Ein Film zum Beispiel kannspannend, gut, schlecht sein, was heißen soll, dass er die genannten Eigenschaften in besonderem Maß () erfüllt.
Wissenschaft
Im Wald, da sind die Räuber
Wolf, Braunbär, Luchs – die großen Landraubtiere sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen kam der Goldschakal, der sich ebenfalls anschickt zu bleiben. von Christian Jung Nachdem sie vielerorts schon fast oder ganz ausgerottet waren, haben Europas große Raubtiere den Kontinent neu erobert. Das belegen Studien von Forschern um...
Wissenschaft
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...