Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Irrer:
Ein Irrer ist nicht immer ein Geisteskranker gewesen. Das Wort stammt vom lateinischen„irren“ und bezeichnete ursprünglich ganz wörtlich und wertneutral eine Person, die sich irrt. Zu den Bedeutungen des althochdeutschenzählt neben „verirrt“ und „erzürnt“ bereits „verwirrt“. Das Verbfindet sich im Mittelalter oft auch in der Bedeutung von „stören“ oder „hindern“. Heute wird der Begriffausschließlich negativ im Sinn von Verrückter oder Wahnsinniger verwendet und zwar im Wesentlichen in der Umgangssprache, beispielsweise.
Früher gebräuchliche Begriffe wiehaben heute gleichfalls abwertenden Sinn und werden deswegen häufig durch Ausdrücke ersetzt, die als „politisch korrekt“ gelten:
Das Adjektivbedeutet allerdings nicht nur verrückt, sondern wird umgangssprachlich auch im positiven Sinn von „toll“, „klasse“ verwendet. Ebenso kannzwar heißen, dass jemand verrückt ist, häufig wird es aber als eine Art Steigerungsformel gebraucht. Ein Film zum Beispiel kannspannend, gut, schlecht sein, was heißen soll, dass er die genannten Eigenschaften in besonderem Maß () erfüllt.
Früher gebräuchliche Begriffe wiehaben heute gleichfalls abwertenden Sinn und werden deswegen häufig durch Ausdrücke ersetzt, die als „politisch korrekt“ gelten:
Das Adjektivbedeutet allerdings nicht nur verrückt, sondern wird umgangssprachlich auch im positiven Sinn von „toll“, „klasse“ verwendet. Ebenso kannzwar heißen, dass jemand verrückt ist, häufig wird es aber als eine Art Steigerungsformel gebraucht. Ein Film zum Beispiel kannspannend, gut, schlecht sein, was heißen soll, dass er die genannten Eigenschaften in besonderem Maß () erfüllt.
Wissenschaft
Stressgeruch macht Hunde pessimistisch
Mit Anspannung belastete Luft drückt Hunden offenbar auf die Stimmung: Wenn sie den Geruch gestresster Personen wahrnehmen, gehen sie mit einer eher pessimistischen Erwartungshaltung auf Neues zu, lassen Studienergebnisse vermuten. Es könnte sich dabei somit um eine Form der emotionalen Ansteckung zwischen Mensch und Tier handeln...
Wissenschaft
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Künstliche Intelligenz und Sensoren unterstützen Bergbauunternehmen beim Aufspüren und Erkunden von Erzvorkommen. von KLAUS JACOB Als im Jahr 1170 im Erzgebirge in der Gegend von Freiberg zufällig Silber gefunden wurde, tobte das erste „Berggeschrei“, eine Art Goldrausch. Bergleute, Händler, Köhler, Vagabunden – alle möglichen...
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