Wahrig Herkunftswörterbuch

Schnee

das Substantiv geht über
mhd.
sne,
ahd.
sneo auf
germ.
*snaiwa „Schnee“ zurück; außergermanisch entsprechen
lat.
nix,
griech.
niphás und
kymr.
nyf „Schnee“; ob eine gemeinsame indogermanische Quelle zugrunde liegt, ist nicht geklärt; vermutet wird die Ausgangsbedeutung „das Klebrige, Pappige“; die
Schneegans
hat ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass sie mit den Schnee im Winter nach Süden fliegt; die Wendung sich freuen wie ein
Schneekönig
bezieht sich auf den Zaunkönig, der selbst in kältester Winterzeit noch lebhaft wirkt und nicht gen Süden fliegt; die Zusammensetzung
Schneeglöckchen
stammt aus dem 18. Jh. und bezieht sich auf das frühe Aufblühen der Pflanze
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Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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