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Das virtuelle Museum

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Bis vor kurzem war das Museum eine Welt für sich, aber eine Welt in der Wirklichkeit. Der “Musentempel“, wie er im 18. und 19. Jahrhundert konzipiert wurde, hatte sich aus fürstlichen Kuriositätenkabinetten, Altertumssammlungen und Gemäldegalerien entwickelt. Diese dienten vor allem einem Zweck: Die Besucher sollten vom Glanz des Sammlers beeindruckt sein. Doch im neuen Jahrhundert gehöre das klassische Museum selbst hinter eine Glasvitrine, sagen die Kritiker. Warum muss sich der Besucher noch an einen - womöglich weit entfernten - Ort begeben, um Objekte aus der Vergangenheit zu studieren? Warum Eintrittsgeld zahlen oder Schlange stehen, wenn alles auch viel einfacher geht?

Die Ausstellung

“Die Zukunft gehört dem virtuellen Museum“, glaubt etwa die Münchner Kulturreferentin und Medienwissenschaftlerin Lydia Hartl. Sie hat am 18.12.2001 die erste Ausstellung in Deutschland eröffnet, die ganz auf die Bedürfnisse der Netzgesellschaft zugeschnitten ist. Die Ausstellung trägt den Namen einer Webadresse: www.isk-muenchen.de. Sie beschäftigt sich mit einer lange vergessenen Widerstandsgruppe im Nationalsozialismus, dem Internationalen Sozialistischen Kampfbund (ISK).

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