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Israels Sechstagekrieg an drei Fronten

In den Morgenstunden des 5. Juni 1967 beginnt Israel unter Ausnutzung des Überraschungsmoments einen Präventivkrieg gegen seine arabischen Nachbarn Ägypten, Syrien und Jordanien. Nachdem alle Bemühungen um eine Entschärfung des israelisch-arabischen Konflikts in den ersten Junitagen gescheitert waren, beginnt der dritte israelisch-arabische Krieg seit der Gründung des Staates Israel im Mai 1948.

Beginn der Kämpfe an der israelisch-ägyptischen Grenze

Israelische Truppen am 6. Juni 1967, einen Tag nach Ausbruch des Sechstagekrieges, auf einem Beobachtungsstützpunkt im Südwesten Israels an der Grenze zu Ägypten.

Unmittelbarer Auslöser des Krieges war die Sperrung des Golfs von Akaba durch Ägypten im Mai 1967. Damit war für Israel der Zugang von der Hafenstadt Elath zum Roten Meer versperrt. Kurz darauf gestattete der jordanische König Hussein irakischen Truppen den Durchmarsch nach Israel, PLO-Chef Shukeiri forderte zum „Heiligen Krieg“ gegen Israel auf. Schon in den Monaten zuvor hatte der ägyptische Staatspräsident Gamal Abd An Nasser zur völligen "Vernichtung des Staates Israel" und zum "Heiligen Krieg" der Moslems gegen das Land der Juden aufgerufen. Am 7. April schossen israelische Jagdbomber über Syrien sechs syrische Jagdbomber ab und seit Mai zogen Israel und Ägypten Truppen an ihren Grenzen zusammen. Die Ausgangsposition Israels zum Zeitpunkt der Offensive war strategisch denkbar ungünstig: Das Land ist an seiner schmalsten Stelle nur 14 km breit, hat aber eine Landgrenze von 951 km und eine Küstenlinie von 251 km zu verteidigen. Um zu verhindern, dass die an den Grenzen aufmarschierten arabischen Armeen gleichzeitig angreifen und das Land in mehrere Teile schneiden würden, befürwortete der Oberbefehlshaber der Armee, Moshe Dayan, den Angriff.

Der Ausbruch des Krieges

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von Ute Becker, wissen.de
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