Lexikon
Barcelọna
wichtigste Handels-, Industrie- und Hafenstadt Spaniens, Hauptstadt der Region Katalonien, 1,5 Mio. Einwohner; kultureller Mittelpunkt des Katalanentums, zwei Universitäten, technische u. a. Hochschulen; Erzbischofssitz; Kulturzentrum (Opernhaus Liceo, Picasso-Museum u. a. Museen); Kirche „Templo de la Sagrada Familia“ (von A. Gaudí y Cornet; 1884 begonnen, unvollendet) als Wahrzeichen der Stadt, gotische Kathedrale, zahlreiche andere Kirchen und Paläste, berühmte, zum Weltkulturerbe erklärte Jugendstilarchitektur (Parc und Palau Güell, Casa Milá, Palau de la Musica Catalana, Hospital de Sant Pau); Aquarium; 1992 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele; vielseitige Industrie (besonders Textilerzeugung, Eisenverarbeitung, Fahrzeug- und Schiffbau, grafisches Gewerbe); Tourismus; internationale Mustermesse; U-Bahn, Handelshafen, internationaler Flughafen Muntadas im Llobregatdelta, Flug- und Schiffsverkehr zu den Balearen.
Barcelona
Barcelona
Stadtansicht Barcelonas auf einem historischen Wertpapier von 1748 der Real Compania, Barcelona.
© wissenmedia
Geschichte
In vorrömischer Zeit gegründet, seit 218 v. Chr. als Barcino römisch; nach wechselnder Fremdherrschaft im 9. Jahrhundert Hauptstadt der spanischen Mark, danach unabhängige Grafschaft; vorübergehend wieder maurisch; 1137 erfolgte die Vereinigung mit Aragonien; 1714 von Philipp V. erobert; 1808–1813 französisch besetzt; 1909 Schauplatz eines Aufstandes gegen die spanische Kolonialpolitik; während des Spanischen Bürgerkrieges und seit 1977 Hauptstadt von Katalonien.
Wissenschaft
Maispflanzen warnen ihre Nachbarn vor Fressfeinden
Wenn Maispflanzen dicht nebeneinander wachsen, sind sie eigentlich anfälliger für Fressfeinde und Krankheitserreger. Doch ein raffinierter Mechanismus sorgt in diesen beengten Pflanzengemeinschaften dafür, dass sich die Pflanzen sogar besser gegen Schädlinge wehren können. Wie Experimente belegen, kommunizieren Maispflanzen über...
Wissenschaft
Die Toten des Hospitals von Cambridge
Seit dem Mittelalter gab es in weiten Teilen des christlichen Abendlandes Häuser, in denen sich Priester und Laien um Bedürftige kümmerten. Allein in England waren es um die 500. Schriftliche Quellen geben allerdings nur wenig über die Menschen preis, die dort betreut wurden – im Gegensatz zu ihren Knochen. von DAVID NEUHÄUSER...