Lexikon
Geogrạphisches Informatiọnssystem
Abkürzung GIS, von R. F. Tomlinson 1963 eingeführter Begriff, auch Land-, Raum-, Umwelt-Netzinformationssystem genannt. Es ist ein computergestütztes System, das aus Hard- und Software, Daten und Anwendungen besteht. Mit ihm können raumbezogene Daten digital erfasst, gespeichert und ständig aktualisiert werden. Es dient zur Raumstrukturierung, Modellierung und zur Simulation räumlicher Entwicklungen. GIS-Anwendungen ergeben sich in allen Bereichen, in denen Raumnutzung oder Raumüberwindung eine Rolle spielen, z. B. in Raumplanung, Verkehrssteuerung, Katastrophenschutz, der räumlichen Verwaltung oder der Ressourcenexploration.
Wissenschaft
Ein schlechtes Mikrofon lässt uns dümmer wirken
Wenn wir mit anderen Menschen sprechen, achten wir automatisch auf den Tonfall. In Videocalls beeinflusst zusätzlich die Qualität des Mikrofons, wie die Teilnehmenden den Sprecher wahrnehmen, wie Forschende in Online-Experimenten herausgefunden haben. Demnach wirken Menschen mit einem „blechern“ klingenden Mikrofon negativer auf...
Wissenschaft
Tropfsteine als Klimazeugen
Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...
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