Lexikon
Irak
Mesopotamien und Islamisierung
Im 4. Jahrtausend v. Chr. war Mesopotamien, das auch das Gebiet des heutigen Irak umfasste, von den Sumerern bewohnt. Die semitischen Akkader (seit dem 3. Jahrtausend) gründeten die Reiche Babylonien und Assyrien. Nachdem Kyros II. 539 v. Chr. Babylonien erobert hatte, gehörte die Region zum Perserreich. Unter den Sassaniden (227–642 n. Chr.) war sie dessen politisches, wirtschaftliches und kulturelles Kerngebiet mit der Hauptstadt Ktesiphon.
Im 7. Jahrhundert eroberten islamischen Araber das Land. 750 machten es die Abbasiden-Kalifen zur Zentralprovinz des Islamischen Reichs und erhoben 762 Bagdad zur Residenz. Nach der Eroberung durch die Mongolen (Ilchane) 1258 setzte ein politischer und wirtschaftlicher Niedergang ein. 1534 eroberten die Türken Bagdad, verloren es 1623 an die persischen Safawiden, konnten dann aber 1638 ganz Irak dem Osmanischen Reich angliedern.
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