Lexikon
Italien
Norditalien
Zum italienischen Teil der Alpen gehören die kristallinen West- und Zentral- sowie die Südlichen Kalkalpen mit ihren kahlen Steilwänden und, wie in den Dolomiten, bizarren Felstürmen und Zinnen. Die oberitalienischen Seen, von denen der Gardasee der größte ist, sind Überbleibsel von Gletschern, die in der letzten Eiszeit die Alpen bedeckten. Dem Gebirge schließen sich nach Süden die norditalienische Tiefebene mit Nehrungen an der nördlichen Adriaküste (Venetien, Julisch-Venetien) und einzelne Hügelländer im Nordosten (die Colli Berici und die vulkanischen Euganeen) und Nordwesten (Monferrato, Langhe) an. Die in der Po-Niederung sehr fruchtbare und landwirtschaftlich intensiv genutzte Ebene (Padania) wird vom Po, dem längsten Fluss Italiens, durchflossen. Er mündet in einem breiten Delta, das sich durch angeschwemmte Ablagerungen immer weiter ins Meer vorschiebt, in die Adria. Seine wichtigsten Nebenflüsse sind, aus den Alpen kommend, Tessin (Ticino), Adda und Etsch (Adige).
Wissenschaft
»Alzheimer einige Jahre früher erkennen«
Warum der Alzheimer-Forscher Thomas Wolbers seine Probanden in eine virtuelle Welt versetzt, erzählt er im Interview. Das Gespräch führte tim schröder Herr Prof. Wolbers, neuartige Alzheimer-Medikamente wie Lecanemab können nur dann helfen, wenn die Krankheit sehr früh diagnostiziert wird – idealerweise, bevor die ersten Symptome...
Wissenschaft
Der Akku als Schatztruhe
Immer mehr Autos fahren elektrisch. Doch was soll mit den ausgedienten Lithium-Ionen-Batterien passieren? Gehäuse und Kabel lassen sich einfach wiederverwerten, die Bestandteile von Modulen und Zellen weit schwieriger. Aber es gibt Lösungen. von KLAUS SIEG Ob Smartphone, Laptop, Spielzeug, Fernbedienung oder Elektroauto: Lithium-...