Lexikon
Italien
Norditalien
Zum italienischen Teil der Alpen gehören die kristallinen West- und Zentral- sowie die Südlichen Kalkalpen mit ihren kahlen Steilwänden und, wie in den Dolomiten, bizarren Felstürmen und Zinnen. Die oberitalienischen Seen, von denen der Gardasee der größte ist, sind Überbleibsel von Gletschern, die in der letzten Eiszeit die Alpen bedeckten. Dem Gebirge schließen sich nach Süden die norditalienische Tiefebene mit Nehrungen an der nördlichen Adriaküste (Venetien, Julisch-Venetien) und einzelne Hügelländer im Nordosten (die Colli Berici und die vulkanischen Euganeen) und Nordwesten (Monferrato, Langhe) an. Die in der Po-Niederung sehr fruchtbare und landwirtschaftlich intensiv genutzte Ebene (Padania) wird vom Po, dem längsten Fluss Italiens, durchflossen. Er mündet in einem breiten Delta, das sich durch angeschwemmte Ablagerungen immer weiter ins Meer vorschiebt, in die Adria. Seine wichtigsten Nebenflüsse sind, aus den Alpen kommend, Tessin (Ticino), Adda und Etsch (Adige).
Wissenschaft
»Der Klimawandel gefährdet unsere eigene Existenz«
Schadstoffe in der Luft machen anfälliger für Allergien. Wer das Klima schützt, tut auch Gutes für die eigene Gesundheit. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Traidl-Hoffmann, macht uns der Klimawandel krank? Ja, und zwar von Kopf bis Fuß. Der Klimawandel betrifft die mentale Gesundheit sowie Herz, Lunge und...
Wissenschaft
Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze
Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...