Lexikon
Italien
Naturgewalten
Der Vulkanismus hat Landschaften wie Latium und Kampanien geformt und in Mittelitalien Kraterseen (z. B. Albaner See) und fruchtbare Böden hinterlassen. Doch muss man am Vesuv am Golf von Neapel oder an den Hängen des 3350 m hohen Ätna im Osten Siziliens auch heute noch mit Ascheregen bzw. Lavaströmen rechnen – eher harmlos mutet dagegen der alle zehn Minuten Steine „spuckende“ Vulkan auf Stromboli (Liparische Inseln) an. Bewegungen von Erdplatten in der Erdkruste, die auf dem Gebiet Italiens zusammenstoßen, führen immer wieder zu teils schweren Erdbeben. Weitere Gefahren drohen durch Überschwemmungen und Berg- bzw. Erdrutsche in der Alpenregion, die durch die immer schneller abschmelzenden Gletscher, aber auch durch Entwaldung und Bodenversiegelung zunehmen.
Wissenschaft
Wie viel Energie die Fortpflanzung kostet
Während der Schwangerschaft verbraucht die werdende Mutter mehr Energie. Ein Teil dieser Energie fließt direkt in den ungeborenen Nachwuchs und ermöglicht dessen Wachstum. Doch zusätzlich hat die Mutter auch indirekte Kosten: Ihr Stoffwechsel erhöht sich, sie bildet energieintensive Strukturen wie die Plazenta und muss überdies...
Wissenschaft
„Wir verbinden die Digitalisierung mit der Biotechnologie“
Fraunhofer-Experte Robert Miehe erklärt, wie Forscher einen nachhaltigen Wandel in der Wirtschaft voranbringen wollen. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Miehe, um fossile Rohstoffe zu sparen und zu einer Kreislaufwirtschaft zu gelangen, ist oft von einer Bioökonomie die Rede. Was ist das? Die Bioökonomie ist ein Begriff, der...