Lexikon
Klạssik
[lateinisch classicus, zur ersten Steuerklasse gehörig, d. h. erstrangig, vollkommen]
Klassische Literaturepochen
Die frühen klassischen Epochen sind meist mit dem Namen eines einflussreichen Herrschers oder Politikers verbunden, in dessen Umgebung sich Kunst und Literatur entfalteten. Die griechische Klassik fällt in das Zeitalter des Perikles (5. Jahrhundert v. Chr.), u. a. mit den Dramatikern Äschylus, Sophokles und Euripides. Als römische Klassik gilt die Zeit des Kaisers Augustus (um Christi Geburt), in der die Schriftsteller Vergil, Ovid, Horaz und Catull wirkten. Die französische Klassik in der Regierungszeit König Ludwigs XIV. (1661–1715) wird vor allem von J. B. Racine, P. Corneille und Molière verkörpert. Weniger gebräuchlich ist die Bezeichnung Klassik für die Höhepunkte der italienischen, spanischen, englischen und russischen Literatur.
In enger Verbindung mit der höfischen Gesellschaft des staufischen Kaisertums stand die mittelhochdeutsche oder staufische Klassik (ca. 1190–1210), die im Minnesang und im Ritterepos höfische Lebens- und Tugendideale ausgestaltete. Die großen Lyriker dieser Zeit waren Reinmar von Hagenau, Heinrich von Morungen und Walther von der Vogelweide, zu den bedeutenden Epikern zählen Hartmann von Aue („Erec“, „Iwein“), Gottfried von Straßburg („Tristan“) und Wolfram von Eschenbach („Parzival“). Gleichberechtigt neben diesen drei Epikern steht der unbekannte Verfasser des „Nibelungenlieds“, der mehrere alte Heldensagen zyklisch zusammenfasste und in die höfische Welt übertrug.
- Einleitung
- Klassische Literaturepochen
- Die Weimarer Klassik
- Die Wiener Klassik
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