Lexikon
Mẹxiko
Naturkatastrophen
Die Lage an der Nahtstelle zwischen der Karibischen Platte und der Kokos-Platte äußert sich in häufigen Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Der unerwartete Ausbruch des Vulkans Chichón, bei dem 1982 eine 20–25 km hohe Eruptionswolke aufstieg, forderte durch seine Glutlawinen rund 2000 Menschenleben. Im Jahr 2000 brach der Popocatépetl mit einer Intensität aus, wie sie zuletzt vor 500 Jahren beobachtet wurde. Im 20. Jahrhundert verzeichnete Mexiko insgesamt 34 Erdbeben mit einer Magnitude über 7 auf der Richterskala. Bei einem Beben der Stärke 8 starben 1985 über 10 000 Menschen in der Hauptstadt Mexico. Seebeben lösen insbesondere an der Pazifikküste häufig Tsunamis aus. Auch von Hurrikanen bleibt Mexiko nicht verschont: Wirbelsturm Gilbert zog 1988 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 280 km/h über Nordostmexiko hinweg und brachte katastrophale Überschwemmungen. Wilma hinterließ 2005 große Schäden auf Yucatán.
Wissenschaft
Kosmischer Babyboom
Vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden auf einen Schlag sehr viele Sterne. Seither sinkt die Geburtenrate – und inzwischen hat eine Art kosmischer Dämmerzustand begonnen. von THOMAS BÜHRKE Das Sternbild Fornax (Chemischer Ofen) besteht nur aus wenigen lichtschwachen Sternen. Doch Kosmologen fanden dort den sprichwörtlichen...
Wissenschaft
Dünger aus der Luft
In der Landwirtschaft kommen große Mengen stickstoffhaltigen Düngers zum Einsatz. Ein wichtiger Rohstoff für diesen Dünger ist Ammoniak. Um die Herstellung dieser Chemikalie nachhaltiger zu gestalten, hat ein Forschungsteam nun ein neuartiges Netzgewebe entwickelt, das Stickstoff aus der Luft einfangen und in Ammoniak verwandeln...
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