Lexikon

Mxiko

Naturkatastrophen

Die Lage an der Nahtstelle zwischen der Karibischen Platte und der Kokos-Platte äußert sich in häufigen Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Der unerwartete Ausbruch des Vulkans Chichón, bei dem 1982 eine 2025 km hohe Eruptionswolke aufstieg, forderte durch seine Glutlawinen rund 2000 Menschenleben. Im Jahr 2000 brach der Popocatépetl mit einer Intensität aus, wie sie zuletzt vor 500 Jahren beobachtet wurde. Im 20. Jahrhundert verzeichnete Mexiko insgesamt 34 Erdbeben mit einer Magnitude über 7 auf der Richterskala. Bei einem Beben der Stärke 8 starben 1985 über 10 000 Menschen in der Hauptstadt Mexico. Seebeben lösen insbesondere an der Pazifikküste häufig Tsunamis aus. Auch von Hurrikanen bleibt Mexiko nicht verschont: Wirbelsturm Gilbert zog 1988 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 280 km/h über Nordostmexiko hinweg und brachte katastrophale Überschwemmungen. Wilma hinterließ 2005 große Schäden auf Yucatán.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Vulkane und Gebirge im Süden
    2. Naturkatastrophen
    3. Geschädigte Umwelt
    4. Randtropisches Klima
  3. Bevölkerung
    1. Indigene Völker
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Kleinbauern und Agrarexport
    2. Rohstoffreichtum und vielfältige Industrie
    3. Tourismus und Verkehr
  7. Geschichte
    1. Frühgeschichte und Kolonisierung
    2. Die unruhige Republik
    3. Porfiriat und Revolution
    4. Mexiko nach dem 2. Weltkrieg
Fidschi-Leguan
Wissenschaft

Fidschi-Leguane stellen Fernreise-Rekord auf

Damit eine neu entstandene Insel besiedelt werden kann, müssen ihre zukünftigen Bewohner in der Regel über Luft und Wasser anreisen. Wie sich nun herausgestellt hat, sind die Fidschi-Leguane dabei die absoluten Rekordhalter: Vor rund 34 Millionen Jahren sind die Vorfahren dieser Reptilien – in Nordamerika lebende Wüstenleguane –...

Erdaufschüttung
Wissenschaft

Das Land, das die Sklaven formten

Im Mittelalter erstreckte sich im Süden des heutigen Irak eine Kulturlandschaft, in der die arabischen Eliten mittels eines gewaltigen Bewässerungsnetzwerks eine Plantagenwirtschaft betrieben. Zur Arbeit dort wurden Tausende Sklaven gezwungen, die sogenannten Zanj. von DAVID NEUHÄUSER Es wird von unmenschlichen Bedingungen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch