Lexikon
Mẹxiko
Porfiriat und Revolution
1876–1911 (mit Unterbrechung) war Porfirio Diaz Präsident Mexikos; er baute ein stehendes Heer auf, stellte die staatliche Ordnung her und erreichte einen beträchtlichen Wirtschaftsaufschwung. Sein Sturz leitete die Epoche der mexikanischen Revolution ein, in deren Verlauf mehrere politische Gruppierungen, u. a. auch die besitzlosen Campesinos unter der Führung von Emiliano Zapata und Francisco „Pancho“ Villa, um die Macht kämpften. Schließlich setzte sich Venustiano Carranza gegen Zapata und Villa durch und verkündete 1917 eine neue Verfassung, die das nationale Verfügungsrecht über die Bodenschätze sowie die Direktwahl des Präsidenten festschrieb. Die mexikanische Politik organisierte sich in der Folgezeit im 1929 gegründeten Partido Nacional Revolucionario, der sich ab 1946 Partido Revolucionario Institucional (PRI) nannte. Präsident Lázaro Cárdenas del Río (1934–1940) führte die Bodenreform weiter fort und verstaatlichte 1938 die ausländischen Erdölgesellschaften. Im 2. Weltkrieg stand Mexiko auf der Seite der Alliierten.
Wissenschaft
Schatzkiste Natur
Es gilt als sicher, dass im Meer und im Boden noch viele Organismen zu entdecken sind – und damit auch zahlreiche medizinische Wirkstoffe. von FRANK FRICK und SALOME BERBLINGER Die enorme Vielfalt des Lebens im Meer hat sich als reiche Inspirationsquelle für die Entdeckung von Arzneimitteln erwiesen“, lautet der erste Satz in...
Wissenschaft
Auch die Gegenseite profitiert
Wie man die Muskeln in einem verletzten Arm stärken kann, indem man den gesunden trainiert, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer schon einmal – vielleicht nach einem Unfall und dessen anschließender Behandlung – längere Zeit einen Arm oder ein Bein nicht belasten durfte, weiß, wie schnell sich dort die Muskeln abbauen: Das Gehen...