Lexikon
Mẹxiko
Randtropisches Klima
Die nördlichen Landesteile Mexikos gehören zum subtropischen, die südlichen zum feuchtheißen tropischen Klimabereich. Feuchte Passatwinde bringen den Gebirgsflanken des mexikanischen Ostens das ganze Jahr über Regen. Im restlichen Land herrscht im Winter Trockenzeit mit Nachtfrösten und von Mai bis Oktober Regenzeit. Die Niederschläge verringern sich von 800–1000 mm im südlichen Hochland auf weniger als 100 mm im wüstenhaften Nordwesten. Im Norden kann es durch die kalten Nortes-Winde zu Temperaturstürzen kommen. Dagegen herrscht in den Küstengebieten tropisches Küstenklima. Das mexikanische Klima ändert sich außerdem mit zunehmender Höhe: Die heiße Tierra caliente mit Mangrovenküsten und Regenwäldern im Osten bzw. Trockenwäldern und Buschland im Westen reicht bis in 800 m Höhe. Ihr folgt die gemäßigte Tierra templada mit teilweise Laub abwerfenden Wäldern und Kaffeeplantagen, die auf 1700 m von der kühlen Tierra fría (Nadelwälder, Mais- und Bohnenanbau) abgelöst wird. Oberhalb von 4000 m Höhe liegt die Zone des ewigen Schnees (Tierra helada).
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