Lexikon
Mẹxiko
Randtropisches Klima
Die nördlichen Landesteile Mexikos gehören zum subtropischen, die südlichen zum feuchtheißen tropischen Klimabereich. Feuchte Passatwinde bringen den Gebirgsflanken des mexikanischen Ostens das ganze Jahr über Regen. Im restlichen Land herrscht im Winter Trockenzeit mit Nachtfrösten und von Mai bis Oktober Regenzeit. Die Niederschläge verringern sich von 800–1000 mm im südlichen Hochland auf weniger als 100 mm im wüstenhaften Nordwesten. Im Norden kann es durch die kalten Nortes-Winde zu Temperaturstürzen kommen. Dagegen herrscht in den Küstengebieten tropisches Küstenklima. Das mexikanische Klima ändert sich außerdem mit zunehmender Höhe: Die heiße Tierra caliente mit Mangrovenküsten und Regenwäldern im Osten bzw. Trockenwäldern und Buschland im Westen reicht bis in 800 m Höhe. Ihr folgt die gemäßigte Tierra templada mit teilweise Laub abwerfenden Wäldern und Kaffeeplantagen, die auf 1700 m von der kühlen Tierra fría (Nadelwälder, Mais- und Bohnenanbau) abgelöst wird. Oberhalb von 4000 m Höhe liegt die Zone des ewigen Schnees (Tierra helada).
Wissenschaft
Technik an der Torlinie
Eine lückenlose Überwachung durch Video-Schiedsrichter-Assistenten und Künstliche Intelligenz soll helfen, Fehlentscheidungen bei der Fußball-WM zu verhindern. Doch so manches technische Hilfsmittel ist wissenschaftlich umstritten. von ROLF HESSBRÜGGE Nein, die mediale Bezeichnung „Roboter-Abseits“ sei nicht zutreffend, meint...
Wissenschaft
Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen
In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...