Lexikon
Mẹxiko
Frühgeschichte und Kolonisierung
Im Gebiet des heutigen Mexikos, das seit etwa 20 000 v. Chr. besiedelt wurde, breitete sich ab 1200 v. Chr. die Kultur der Olmeken aus, aus der sich die bereits wesentlich komplexere Hochkultur der Mayas entwickelte, die zwischen 600 und 900 n. Chr. auf ihrem Höhepunkt stand.
1519–1521 eroberte der Spanier Hernández Cortés das Land, in dem die Azteken seit dem 14. Jahrhundert einen mächtigen und blühenden Staatenbund geschaffen hatten. Seit 1535 gehörte Mexiko zum Vizekönigreich Neuspanien und diente der spanischen Krone als bedeutender Silberlieferant. Die ersten Freiheitskämpfe unter Miguel Hidalgo y Costilla (1810/11) blieben erfolglos. Erst 1821 gelang es, die Spanier zu besiegen, und Mexiko wurde unter Agustín de Itúrbide (als Kaiser Agustín I.) unabhängiges Kaiserreich.
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