Lexikon
monoklonạle Antikörper
künstlich hergestellte Antikörper, die von einem einzigen B-Lymphocyten-Klon gebildet werden und daher einheitlich in ihrer Struktur sind. Dazu werden aus Mäusen gewonnene B-Lymphocyten mit Tumorzellen (Myelomzellen) fusioniert (Hybridoma-Technik). Die so entstandenen Hybridome sind nahezu unbegrenzt teilungsfähig und bilden jeweils einen Zellklon, der nun monoklonale Antikörper in großer Menge produziert. Monoklonale Antikörper finden vielfältigen Einsatz in der molekularbiologischen Forschung und in der Diagnostik. Mittlerweile lässt sich eine zunehmende Zahl auch therapeutisch beim Menschen einsetzen, nachdem sie noch einmal gravierend gentechnisch verändert und den menschlichen Antikörpern angepasst wurden (chimäre oder humanisierte Antikörper). Sie dienen zur Therapie bei bestimmten Krebsarten, chronischer Polyarthritis, Crohn-Krankheit, Psoriasis sowie zur Behandlung akuter Abstoßungsreaktionen bei Organtransplantationen. Außerdem lassen sich auch monoklonale Antikörper mit katalytischer Wirkung herstellen (Abzyme).
Wissenschaft
Superstars im Tarantel-Nebel
Riesensterne sind für die Entwicklung von Galaxien von großer Bedeutung, obwohl extrem kurzlebig und selten. Nun gelang es, sie hochwertig zu fotografieren.
Der Beitrag Superstars im Tarantel-Nebel erschien zuerst auf...
Wissenschaft
Alternde Affen
Das Erbgut von sechs Menschenaffenarten ist nun erstmals vollständig entschlüsselt. Die Genome eröffnen neue Möglichkeiten, Krankheit und Alterung zu erforschen. von ROMAN GOERGEN Für Evan Eichler, einen führenden Genomforscher an der University of Washington in Seattle, war das Erbgut von Mensch und Menschenaffen lange wie ein...