Lexikon
römische Literatur
Vorklassische Zeit (etwa 240–80 v. Chr.)
Die Eroberung Unteritaliens und besonders Siziliens (241) durch die Griechen brachte Rom in Beziehung zum Griechentum. Während es vorher eine nennenswerte Literatur nicht gab, übertrugen jetzt Dichter Formen und Arten griechischer Dichtung (Tragödie, Komödie, Epos) in die lateinische Sprache und den römischen Lebensraum und fanden trotz des Widerstands nationalgesinnter Kreise (Cato) rasch zunehmende Aufnahmebereitschaft (Livius Andronicus, Naevius, Ennius, Plautus, Terenz). Nur die Satire entwickelte sich erst in Rom zu ihrer Eigenart (Lucilius) und wurde als römisch empfunden.
- Einleitung
- Vorklassische Zeit (etwa 240–80 v. Chr.)
- Klassische Zeit (80 v. Chr.–14 n. Chr.)
- Nachklassische Zeit (14 n. Chr.–6. Jahrhundert)
Wissenschaft
Quanten Bullshit
Immer wieder hört man in öffentlichen Reden, dass etwas ein Quantensprung sei – womit dann jedoch in fast allen Fällen das Gegenteil der ursprünglichen Idee gemeint ist. Denn in der Physik sind Quantenübergänge bekanntlich das Kleinste, was die Natur zu bieten hat, zumal sie meist nach unten in einen Grundzustand verlaufen, in...
Wissenschaft
Denisova-Erbgut könnte Besiedlung Amerikas erleichtert haben
Als die Vorfahren der heutigen amerikanischen Ureinwohner vor vielen tausend Jahren erstmals den neuen Kontinent besiedelten, könnte ihnen eine frühmenschliche Genvariante geholfen haben. Eine Studie zeigt, dass das Immun-Gen MUC19 bei vielen Menschen mit indigener amerikanischer Abstammung in einer Variante vorliegt, die...