Lexikon
romạnische Philologie
Romanistikdie Wissenschaft von den romanischen Sprachen und Literaturen; im 12./13. Jahrhundert bei den Provençalen durch die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Muttersprache begründet. Zuerst entstanden Schriften zur Grammatik und Verskunst und Kommentare zu den großen Schriftstellern. Als selbständige Wissenschaft wurde die romanische Philologie im 19. Jahrhundert durch A. W. von Schlegel und F. von Schlegel, L. Uhland und F. Diez begründet. Bekannte neuere deutsche Romanisten sind W. Meyer-Lübke, E. Wechßler, K. Voßler, E. R. Curtius, V. Klemperer, H. Friedrich, L. Spitzer, H. Petriconi, R. Grossmann, P. Bürger.
Wissenschaft
Verkannte Artefakte
Lange Zeit funktionierte die moderne Bioforschung hauptsächlich reduktionistisch: Man trennte die Komponenten, die einen interessierten, aus dem Gesamtsystem heraus und studierte sie isoliert in „Einzelhaft“. Erfolgreich war das allemal: Heerscharen von Forscherinnen und Forschern, die im Labor jahrelang Proteine gereinigt oder...
Wissenschaft
Faktorfischen
Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...