Lexikon
Strafe
Pädagogik
Erziehungsmittel, bei dem ein Erwachsener das Verhalten eines Kindes in seinem Sinne zu ändern sucht, indem er es einem Unlusterlebnis oder einer negativen Erfahrung aussetzt. Strafe soll der Wiedergutmachung und der Einsicht in begangenes Unrecht oder zur Abschreckung bzw. Besserung dienen. Körperstrafen sind in allen Schulen der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich verboten. In der traditionellen Erziehung stellt die Strafe (vor allem Liebesentzug und körperliche Züchtigung) eines der meistverwendeten erzieherischen Mittel dar; die moderne Pädagogik stellt diese jedoch in Frage, betont die ungünstigen Wirkungen der Strafe auf das Kind (Weckung von Angst, Schuldgefühlen, Strafbedürfnis) und hält sog. „natürliche Strafen“ (Ertragen der Folgen selbstverschuldeten Fehlverhaltens), besonders aber positive bzw. partnerschaftliche Erziehungsmittel für günstiger und normalerweise für ausreichend.
Wissenschaft
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Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...
Wissenschaft
Depression: Frühe Behandlung kann Schlimmeres verhindern
Wer an einer Depression erkrankt ist, hat häufig einen langen, anstrengenden Weg zurück in die Gesundheit vor sich. Bisher finden Diagnose und Therapie zudem oft erst bei eindeutigen, schwereren Symptomen statt. Doch was wäre, wenn sich Depressionen schon weit früher „im Keim ersticken“ ließen? Eine Metastudie hat nun ergeben,...
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