Lexikon
Tẹnder
[engl., „Ausschreibung, Angebot“]
Verfahren der Zentralbank, durch Ausschreibung von Krediten dem Geldmarkt Liquidität zuzuführen oder Liquidität vom Geldmarkt abzuschöpfen; neben dem regelmäßig durchgeführten Haupt- oder Basistender vor allem als Schnelltender der Europäischen Zentralbank (EZB) als Instrument der geldpolitischen Feinsteuerung von Bedeutung. Soll der Markt schnell mit Geld versorgt werden, z. B. bei kurzfristigen Krisen, bietet die EZB Geld zu einem Mindestsatz an. Zum Zuge kommen nach Ablauf der Angebotsfrist die Banken, die den höchsten Zinssatz bieten, bis der Gesamtbetrag des Angebots erreicht ist; im Falle einer Abschöpfung berücksichtigt die Notenbank bevorzugt die Gebote der Geldinstitute mit den niedrigsten Zinsen.
Wissenschaft
Wenn es beim Einschlafen ruckt und zuckt
Warum uns beim Einschlafen zuweilen die Glieder zucken, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man legt sich abends ins Bett und freut sich auf eine erholsame Nacht. Die Augen fallen zu, langsam entschwinden die Gedanken. Doch wenn man schon fast eingeschlafen ist, geht plötzlich ein Zucken durch Arme, Beine oder den ganzen Körper, und...
Wissenschaft
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...