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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

annehmen

n|neh|men
V.
88, hat angenommen
I.
mit Akk.
1.
etwas a.
a)
in Empfang nehmen, entgegennehmen, nehmen und behalten;
ein so großes Geschenk kann ich doch nicht a.!; er nimmt kein Geld an; der Stoff nimmt die Farbe nicht an; der Kranke nimmt keine Speise an
b)
einer Sache zustimmen, auf sie eingehen, ihr folgen;
einen Vorschlag a.; eine Einladung, ein Angebot (dankend) a.; sie nimmt keinen Rat an
c)
zu Eigen nehmen, sich aneignen;
einen anderen Namen a.; eine Gewohnheit a.; die Sache nimmt Formen, Ausmaße an, die wir nicht ahnen konnten; nimm doch Vernunft an!
d)
vermuten, glauben;
ich nehme an, dass er , dass es so ist
2.
jmdn. a.
a)
in eine Gemeinschaft, einen Betrieb aufnehmen;
ich habe den jungen Mann als Volontär angenommen; ein Kind (als Eigen) a.
adoptieren;
bist du zum Studium angenommen worden?
b)
sich mit jmdm. anfreunden, jmdn. anerkennen;
der Hund hat mich angenommen; man muss sich selbst, so wie man ist, a. können
II.
refl.; mit Gen.
sich jmds. oder einer Sache a.
sich um jmdn. oder eine Sache kümmern, etwas tun, um eine Sache zu fördern bzw. jmdm. zu helfen;
er hat sich des Kindes, des Kranken angenommen; sie hat sich seiner Weiterbildung angenommen
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