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Crowdsourcing - ist die Masse wirklich klüger

Crowdsourcing

Bei immer mehr Produkten können Kunden eigene Ideen und Wünsche einbringen. Das nennt man Crowdsourcing. Verbraucher dürfen Vorschläge machen, wie ein Produkt schmeckt, duftet oder heißt. Diese "Schwarmintelligenz“ soll den Erfolg vergrößern. Aber Crowdsourcing hilft auch in der Wissenschaft oder der Katastrophenhilfe.

Was ist Crowdsourcing?

Feiernde Menschenmenge
Menschenmenge

In vielen Menschen steckt ein kleiner Erfinder.

Die im Jahr 2006 entwickelte Wortschöpfung "Crowdsourcing" setzt sich zusammen aus "Outsourcing“ und "Crowd“, dem englischen Begriff für Menschenmasse. Bei Crowdsourcing sind viele Menschen aufgerufen, ein bestimmtes Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten. Häufig wird Crowdsourcing von Unternehmen als unterstützende Marketing-Maßnahme genutzt. Normalbürger durften bereits bei Fast-Food-Ketten Burger zusammenstellen, bei Autoherstellern das Wagendesign mitbestimmen und Firmenlogos entwerfen. Es ist eine moderne Form der Arbeitsteilung. Manchmal geht es jedoch nicht um Ideen, sondern um Geld. Beim "Crowdfunding" unterstützen viele Menschen ein besonderes Vorhaben mit kleinen Geldbeträgen. Getreu dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist“ kommen teils enorme Summen zusammen, etwa für soziale Projekte, Geschäftsideen oder Filme. 

 

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Julia Räsch
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