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Experiment: Pflanzen bestimmen

Birgit Bender

Draußen tut sich was.
Birgit Bender
Zu jeder Jahreszeit gibt es bei Streifzügen durch die Natur die verschiedensten Pflanzen zu entdecken: Im Frühling die Blüten der Bäume, die ersten Blätter und die Frühlingsblumen. Im Sommer ist alles satt grün und viele Blumen blühen. Im Herbst verfärben sich die Blätter in allen Farben. Und im Winter sorgen Nadelbäume und Gräser dafür, dass die Natur nicht allzu kahl aussieht.

Zu jeder Jahreszeit kannst Du also Pflanzen oder Teile von ihnen sammeln und mit nach Hause nehmen: Außer geschützten Arten natürlich! Viele Pflanzen kennst Du, andere kannst Du bestimmen. Und Du kannst die Pflanzen durch Pressen haltbar machen und Dir sogar ein richtiges Album zur Pflanzenbestimmung anlegen.

 

Du brauchst:

Natur entdecken
Birgit Bender

  • Papier

  • Zeitung oder Löschpapier

  • dicke schwere Bücher

  • Kleber

  • Stift

  • einen Schnellhefter oder Ordner als Album

  • Klarsichthüllen

  • wenn möglich ein Bestimmungsbuch für unsere heimischen Pflanzen

 

So geht's:

Nimm auf Deinem nächsten Streifzug durch die Natur mal eine kleine Tüte oder Deinen Rucksack mit. Darin kannst du die Pflanzen und Pflanzenteile für Dein Album einsammeln. Je nach Jahreszeit fällt Deine Ausbeute unterschiedlich aus. Beispiele sind: Blütenblätter von Bäumen oder Blumen, Blätter von Bäumen oder Sträuchern, Gräser, kleine Wurzeln, Nadeln verschiedener Nadelbäume und alles, was Dir noch so auffällt.


Bücher zum Pflanzenpressen
Getty Images
Wenn Du mit der Pflanzenbestimmung beginnst, ist es für Dich einfacher, wenn Du Teile von Pflanzen sammelst, die Du schon kennst. Hast Du schon mal Pflanzen gepresst? Diese Methode, um die Pflanzenteile zu erhalten, ist ganz einfach: Lege die Pflänzchen zwischen zwei Löschblätter. Mit zwei Zeitungsblättern funktioniert es auch. Lege dann ein besonders dickes schweres Buch oder mehrere Bücher darauf. So werden die Pflanzen ein paar Tage gepresst.


Krokus
Birgit Bender
Danach kannst Du die gepressten Blüten, Blätter, Gräser, Wurzeln und anderes auf Papierbogen kleben. Schreibe unter jede Pflanze, um welche Art und welches Teil es sich handelt. Loche die Blätter und hefte sie im Schnellhefter oder Ordner ab. Wenn Du Klarsichthüllen hast, werden die Pflanzen noch besser geschützt. Das ist der Start Deines Pflanzenalbums. Zu jeder Jahreszeit kannst Du es um neue Funde ergänzen.


Du kannst es immer weiter wachsen lassen. Versuche Dich als nächstes an Pflanzen, die Dir noch nicht bekannt sind oder bei denen Du Dir nicht sicher bist, um welche Pflanze es sich handelt. Habt Ihr Bücher über Pflanzen der Wiese und des Waldes zu Hause?


Breitwegerich
Birgit Bender
Sonst kannst Du in der nächsten Bücherei solche Bestimmungsbücher für unsere heimischen Pflanzen ausleihen. Damit kann es Dir gelingen, auch unbekannte Blüten und Blätter zuzuordnen. Presse sie anschließend wieder und hefte auch sie beschriftet in Dein Album.

 

Jedes Mal, wenn Du Dein Pflanzenalbum erweiterst, lernst Du etwas dazu. Mit Deiner Familie oder Deinen Freunden kannst Du auch immer wieder in diesem Album stöbern und die Funde bestaunen. Viel Spaß dabei!

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