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Flexitarier - Fleisch ja, aber bitte ganz bewusst!

Mal einen Rehrücken an Weihnachten oder ausnahmsweise ein Salamibrot, aber eigentlich esse ich ja gar kein Fleisch! Diese Haltung setzt sich in Deutschland immer mehr durch, das ist Trend. Flexitarismus ist für die, die ihn praktizieren, wunderbar, ein bisschen chic ist es auch. Man ist sozusagen ein gefühlter Vegetarier.

Einkaufskorb mit einer Palette von Nahrungsmitteln
Statt von einer flexitarischen Lebensweise kann man auch von einem laxen Vegetarismus sprechen.

Auch an der gerade laufenden Grünen Woche wird es deutlich: Weniger Fleisch essen liegt durchaus im Trend. Während allerdings Vegetarier oder Veganer aus ethischen, moralischen oder gesundheitlichen Gründen kein Fleisch oder tierische Produkte auf ihrem Speiseplan haben, ist dies vielen zu streng. Sie möchten stattdessen möglichst gemäßigt oder nur bestimmte Qualitäten von Fleisch essen. Oder sie verzehren es nur zu bestimmten Gelegenheiten und wenn, dann maximal dreimal in der Woche. Damit gehören sie zur Gruppe der Flexitarier.

Warum wird man Flexitarier?

Im Grunde greifen Flexitarier Essgewohnheiten auf, zu denen Ernährungsexperten schon lange raten. Diskussionen in den Medien um weniger Fleisch auf den Speiseplänen, aber auch diverse Lebensmittelskandale von BSE bis zu Pferdefleisch in Fertigprodukten, haben ein neues Bewusstsein geschaffen. Inzwischen ist auch die Palette an Fleischalternativen umfangreicher geworden und das Angebot an vegetarischen Speisen und Kochbüchern ist facetten- und abwechslungsreicher. Aber auch Armut und Arbeitslosigkeit können Gründe dafür sein, warum Konsumenten auf Fleisch sogar verzichten müssen.

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