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Geld sparen

Wie funktioniert es richtig?

Wer sein Geld sparen möchte, wird in erster Linie daran denken müssen, wie viel Geld im Monat für unwichtige Dinge ausgegeben wird. In diesem Beitrag geht es aber nicht um die monatlichen Ausgaben, sondern darum, wie das Geld auf beste Weise angelegt werden kann, sodass sich das Sparen lohnt. Nicht immer ist das einfache Girokonto oder das Sparbuch die beste Möglichkeit – immer häufiger greifen Kunden auch zum flexiblen Tagesgeldkonto. Worauf es hierbei ankommt und wie es im Vergleich zu den anderen Konten abschneidet, zeigt folgender Bericht. 
 
Das Girokonto zum Sparen
Bei einem Girokonto handelt es sich um ein normales Konto, wie es nahezu jeder Bürger in Deutschland besitzt. Das Girokonto wird bei der Bank des Vertrauens abgeschlossen, anschließend wird eine Kontokarte ausgegeben, die mit einer einfachen Unterschrift bestätigt wird. Jetzt kann das Konto zum Einkaufen im Internet, im normalen Handel oder zum Überweisen von Rechnungen genutzt werden. Das Girokonto ist das meistgenutzte Konto, wird also auch immer wieder zum Sparen eingesetzt. Lohnt sich dieser Schritt? 
 
Geld sparen

Viele Menschen sparen Geld auf einem Girokonto, obwohl diese Kontoart nur bedingt dafür geeignet ist.

 
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Girokonto nicht zum Sparen gedacht ist. Zwar können hohe Summen auf das Konto eingezahlt und gelagert werden, doch erhalten Kunden meist nur einen geringen Zinssatz. Beim Zinssatz handelt es sich um eine Prozentanzahl. Das eigene Guthaben wird dann monatlich oder jährlich um diesen Wert erhöht, sofern keine Summen abgehoben werden. Wer also effektiv sparen möchte, sollte auf die Zinssätze schauen. Bei einem Girokonto sind die Sätze enorm gering. Hier erhalten Anleger meist nur einen Guthabenzins von 0,05 bis 0,9 Prozent. Oftmals gibt es sogar Banken, die keinen Zinseffekt anbieten. Diese Banken fallen ohnehin aus dem Vergleich, da es hier um das Sparen von Geld geht. 
 
Ein Girokonto ist ein Konto zum täglichen Gebrauch. Wer dauerhaft Geld anlegen und sparen möchte, sollte zu einem anderen Konto greifen. Hierfür ist das Girokonto nicht geeignet. 
 
Das Sparbuch im Detail
Beim Sparbuch handelt es sich um eine Anlagemöglichkeit, welche die meisten Menschen bereits seit der Kindheit kennen. Oft wird von den Großeltern oder den Eltern bereits in jungen Jahren ein Sparbuch eröffnet, in welches dann die wichtigen Geldsummen eingezahlt werden. Das Sparbuch heißt deshalb so, da es sich hierbei früher wirklich um ein Buch gehandelt hat. Die Summen wurden bei der jeweiligen Bank auf ein Konto eingezahlt und die Buchungen dann in einem Buch vermerkt. Gerade das Sparbuch bei der Sparkasse gehört zu den Klassikern in der Geldanlage. Dort wird in einer Geschichte der Sparkasse auch das erste Sparkassenbuch aus dem Jahr 1818 gezeigt, das zunächst auch noch als Quittungs- oder Conto-Buch bezeichnet wurde.
 
Die Zinsen werden bei einem Sparbuch ab der ersten Einzahlung vermerkt und gutgeschrieben. Dabei werden die Zinsen allerdings nur einmal im Jahr gutgeschrieben. Wer also langfristig sparen will, kann mit dem Sparbuch an der richtigen Adresse liegen. Kurzfristige Geldanlagen lohnen sich nicht. 
 
Geld sparen

Auf einem Sparbuch ist – wie der Name schon sagt – Geld zum Sparen neben anderen Orten mit am besten aufgehoben.

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