Lexikon
antịkes Theạter
die Dramatik der griechischen Hochklassik (ca. 500–400 v. Chr.) mit den Tragödien von Äschylus, Sophokles und Euripides, den Komödien von Aristophanes und der Dramentheorie von Aristoteles (um 350 v. Chr.). Im weiteren Sinne die Entwicklung des Theaterwesens von den Ursprüngen in Griechenland bis zu dessen Zerfall gegen Ende des Römischen Reiches als Grundlage des abendländischen Theaters. Das antike Theater entwickelte sich aus religiös-kultischen Zeremonien im 6. Jahrhundert v. Chr. Der Aufführungsstil orientierte sich an dieser Tradition: Gestik, Kostüme und Masken sowie das dramaturgische Element des Chores zielten stets auf das Exemplarische, nicht auf das Individuelle. Theater.
Wissenschaft
Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze
Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...
Wissenschaft
Die Mondtäuschung
Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....