Lexikon

Australien

Trocken und sonnig

Vegetationszonen der Erde
Vegetationszonen der Erde
Simpsonwüste
Simpsonwüste
Simpsonwüste im Südosten von Nordaustralien
Australien ist ein überwiegend trockenes Land mit durchschnittlich 3000 Sonnenstunden im Jahr. Der äußerste Norden und Nordosten liegt im Bereich der Tropen mit ganzjährig hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und einer ausgeprägten Regenzeit während des Südsommers. Der äußerste Südosten und Tasmanien reichen schon in die kühlgemäßigte Klimazone und haben trockene warme Sommer und kühle regenreiche Winter. Dazwischen liegt der große Bereich der Subtropen. Die höchsten Niederschläge (über 3000 mm) fallen als Steigungsregen in der östlichen Gebirgskette, der Great Dividing Range. Die Berge des Südostens werden sogar von einer winterlichen Schneedecke überzogen. Mit der Entfernung von der Küste nehmen die Regenmengen ab. Im Gebiet um den Eyresee erreichen sie kaum 200 mm; in manchen Regionen fällt jahrelang überhaupt kein Niederschlag. Die sommerlichen Tagestemperaturen erreichen im Landesinneren häufig mehr als 40 °C, im Winter kommt es dagegen zu Nachtfrösten.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Randgebirge, Tiefländer und Plateaus
    2. Trocken und sonnig
    3. Eukalyptus und Akazien
    4. Kontinent der Beuteltiere
  3. Bevölkerung
    1. Am Rande der Gesellschaft
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Weizen und Wolle für den Export
    2. Erze, Metalle und Steine
    3. Kohle und Erdöl
    4. Leistungsfähige Industrie
    5. Transkontinentale Verkehrsverbindungen
  7. Geschichte
    1. Vorgeschichte
    2. Erforschung und Kolonialisierung
    3. Die Entwicklung bis zum 2. Weltkrieg
    4. Die Zeit nach 1945
Foto des Santa Ana Viadukts
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Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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