Lexikon
Autonomie
Philosophie
Gegensatz zu Heteronomie. Der philosophische Begriff der Autonomie ist von I. Kant geprägt; dieser überträgt den Begriff, der bis dahin nur die politische Selbständigkeit bezeichnete, auf die Möglichkeit des Menschen sich selbst als Vernunftwesen zu bestimmen: Der Mensch, und nicht ein äußeres Gebot, gibt sich selbst die Gesetze seines sittlichen Handelns (kategorischer Imperativ); die Autonomie seines Willens charakterisiert seine Freiheit. Durch J. G. Fichte, F. W. J. von Schelling und F. von Schiller wird Autonomie zu einem Begriff der Ästhetik, zu einem allgemeinen Prinzip der Beurteilung des Schönen in der Kunst: Die selbstbestimmte Form herrscht über die Mannigfaltigkeit des Stoffes.
Wissenschaft
Lichtkrümmung als Sternenwaage
Erstmals wurde die Masse eines isolierten Weißen Zwergs gemessen – anhand der Deformation seiner Raumzeit ringsum.
Der Beitrag Lichtkrümmung als Sternenwaage erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Lebensbaustein aus dem All?
Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...