Lexikon

Autonomie

Philosophie
Gegensatz zu Heteronomie. Der philosophische Begriff der Autonomie ist von I. Kant geprägt; dieser überträgt den Begriff, der bis dahin nur die politische Selbständigkeit bezeichnete, auf die Möglichkeit des Menschen sich selbst als Vernunftwesen zu bestimmen: Der Mensch, und nicht ein äußeres Gebot, gibt sich selbst die Gesetze seines sittlichen Handelns (kategorischer Imperativ); die Autonomie seines Willens charakterisiert seine Freiheit. Durch J. G. Fichte, F. W. J. von Schelling und F. von Schiller wird Autonomie zu einem Begriff der Ästhetik, zu einem allgemeinen Prinzip der Beurteilung des Schönen in der Kunst: Die selbstbestimmte Form herrscht über die Mannigfaltigkeit des Stoffes.
Redox-Flow-Batterien
Wissenschaft

Die Sonderlinge

Sie unterscheiden sich grundlegend von allen anderen elektrochemischen Energiespeichern: Redox-Flow-Batterien. Forscher arbeiten daran, sie preiswerter und nachhaltiger zu machen. von FRANK FRICK Der Forschungsbericht von Lawrence Thaller beginnt recht unspektakulär: Für Systeme zu einer dezentralen Stromversorgung, die entweder...

alter Mann hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hände
Wissenschaft

Gene haben mehr Einfluss auf Gicht als der Lebensstil

Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch