Lexikon
Derridạ
Jacques, französischer Philosoph, * 15. 7. 1930 El Biar (Algerien), † 8. 10. 2004 Paris; mit der von ihm begründeten Methode des Dekonstruktivismus beeinflusste Derrida maßgeblich die Philosophie und Literaturwissenschaft mit einer grundsätzlichen Kritik am abendländischen Denken; er schuf in Auseinandersetzung mit M. Heidegger und E. Husserl eine Form der Textlektüre, bei der es keine endgültigen Deutungen und „wahren“ Interpretationen mehr gibt und die Differenz statt Einheit und Ordnung anerkennt. Hauptwerke: „Grammatologie“ 1967, dt. 1983; „Die Schrift und die Differenz“ 1967, deutsch 1972; „Randgänge der Philosophie“ 1972, deutsch 1976.
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Gefahr durch multiresistenten Cholera-Erreger steigt
In einigen Ländern kursierte in den letzten Monaten und Jahren vermehrt ein Bakterienstamm des Cholera-Erregers, der gegen gleich mehrere Antibiotika resistent ist. Vom Jemen aus breitete sich der Erreger bis in den Libanon und mehrere afrikanische Länder aus, wie Mediziner nun rekonstruiert haben. Das birgt die Gefahr, dass das...
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Gewitzte Gebäudehüllen
Fassaden sind inzwischen weit mehr als nur ein Schutz vor Wind und Wetter. Die Forscher statten sie mit immer mehr Aufgaben aus. von HARTMUT NETZ Wie die Fassade einem Gebäude zu einer klimapositiven Bilanz verhelfen kann, zeigt beispielhaft der Erweiterungsbau des Umweltbundesamts (UBA) in Dessau-Roßlau. Dreifach verglaste...
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