Lexikon

Derrid

Jacques, französischer Philosoph, * 15. 7. 1930 El Biar (Algerien),  8. 10. 2004 Paris; mit der von ihm begründeten Methode des Dekonstruktivismus beeinflusste Derrida maßgeblich die Philosophie und Literaturwissenschaft mit einer grundsätzlichen Kritik am abendländischen Denken; er schuf in Auseinandersetzung mit M. Heidegger und E. Husserl eine Form der Textlektüre, bei der es keine endgültigen Deutungen und „wahren“ Interpretationen mehr gibt und die Differenz statt Einheit und Ordnung anerkennt. Hauptwerke: „Grammatologie“ 1967, dt. 1983; „Die Schrift und die Differenz“ 1967, deutsch 1972; „Randgänge der Philosophie“ 1972, deutsch 1976.
Computer, Folie
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Auf Tuchfühlung mit dem Computer

Neuartige Bedienelemente für Computer lassen sich in die Kleidung integrieren oder direkt auf der Haut tragen. Sie sollen den Umgang mit der Technik spielend einfach machen. von THOMAS BRANDSTETTER Winzige Computersysteme, die nur wenige zehntel Millimeter klein sind, erreichen inzwischen dieselbe Rechenleistung wie ein Desktop-...

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