Lexikon
deutsche Musik
Mittelalter
Die deutsche Musik wird erstmals im 9. Jahrhundert fassbar, als sich im Zuge der Christianisierung die Sequenz herausbildete. Zentren dieser Musik waren die Klosterschulen St. Gallen (Notker) und Reichenau, wo auch der Tropus gepflegt wurde. Als volkstümliches Pendant zu diesen Gesängen entstand das als Leis bezeichnete Refrainlied. Im 12. Jh. schuf Hildegard von Bingen eine bedeutende Sammlung geistlicher Lieder. Gleichzeitig entstand aus dem Volksliedgut in Anlehnung an die französischen Troubadours und Trouvères der höfische Minnesang, der seine Blüte mit Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Neidhart von Reuenthal erlebte. Eine umfangreiche Sammlung nicht nur von Minnegesängen stellen die „Carmina burana“ dar. Die Fortbildung des Minnesangs in der Welt des städtischen Bürgertums war der Meistersang des 14.–16. Jahrhunderts, u. a. bei H. Sachs.
Wissenschaft
Weltraumbier, Betonmischer im All und tote Froscheier
In der Nähe von Luzern gibt es ein spezielles Labor: Es macht Experimente weltraumtauglich und begleitet ihre Realisierung im All. von ALEXANDRA VON ASCHERADEN In gut 400 Kilometer Höhe umkreist die Internationale Raumstation (ISS) mit 27.600 Kilometer pro Stunde die Erde. Sie ist so groß wie ein Fußballfeld. Obwohl international...
Wissenschaft
Der solare Doppelpack
Max-Planck-Forscher haben eine neuartige Technologie für die direkte Speicherung von Sonnenlicht geschaffen. Damit ist es möglich, das Sonnenlicht in ein und demselben Material zu absorbieren und zu speichern: eine Sonnenbatterie. von RALF BUTSCHER Es ist ein recht unscheinbares, ungefähr fingernagelgroßes Plättchen, das die...