Lexikon
Hondụras
Wirtschaft und Verkehr
Eine hohe Arbeitslosenrate und eine extrem hohe Auslandsverschuldung kennzeichnen die wirtschaftliche Situation. Honduras zählt zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas und profitiert von dem 2005 beschlossenen internationalen Schuldenerlass.
Die meisten Familienbetriebe produzieren Mais und Bohnen für den Eigenbedarf. Auf den wenigen Großplantagen, die überwiegend in US-amerikanischem Besitz sind, werden Bananen und Kaffee für den Export angebaut. Bedeutung gewinnt die Ausfuhr von Schalentieren. An Bodenschätzen baut ein US-Unternehmen Gold, Silber, Blei und Zink ab. Der Schwerpunkt der schwach entwickelten Industrie liegt in der Verarbeitung von Agrarprodukten. Dringend benötigte Devisen bringen die Überweisungen der etwa 1 Mio. im Ausland lebenden Honduraner und der Tourismus: Jährlich besuchen 670 000 Touristen Honduras, vor allem die Maya-Ruinen in Copán, die Naturreservate und die Karibikinseln.
Das Straßennetz beschränkt sich auf wenige Hauptstraßen, das Schienennetz verbindet die Plantagen mit den Ausfuhrhäfen Puerto Cortés und San Lorenzo.
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