Lexikon
Mongolei
Kommunistische Herrschaft
Nach dem Zerfall des mittelalterlichen Mongolenreichs (Mongolen) in zahlreiche Teilreiche gehörte die Mongolei seit dem 17. Jahrhundert zu China. Nach der Chinesischen Revolution 1911 erklärte die Äußere Mongolei ihre Unabhängigkeit. Die nach sowjetischem Vorbild organisierte Mongolische Revolutionäre Volkspartei (MRVP) rief 1924 die Mongolische Volksrepublik aus, die erst 1946 von China anerkannt wurde. In den 1930er und 1940er Jahren kam es zu brutalen Säuberungsaktionen nach stalinistischem Vorbild. 1961 wurde das Land Mitglied der UNO.
Wissenschaft
Ein Gedächtnis für Kontakte
Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...
