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Mongolei

Natur und Klima

Mongolei.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Mongolei
KFZ-Kennzeichen:
MGL
Fläche:
1 564 120 km2
Einwohner:
2,8 Millionen
Hauptstadt:
Ulan-Bator
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +7 bis +8 Stunden
Amtssprache(n):
Mongolisch
Staatsform:
Parlamentarische Republik
Nationalfeiertag:
11.07.
Währung:
1 Togrog = 100 Mongo
Das großräumige Landschaftsbild ist durch Hochebenen geprägt, die von Gebirgssystemen randlich begrenzt oder umschlossen werden. Im Westen des Binnenstaates erreichen die Gebirgsketten des Mongolischen Altai mit ihren teils vergletscherten Gipfeln Höhen von über 4000 m. Nach Südosten schließt sich der etwas niedrigere Gobi-Altai an. Nordöstlich des Altai erstreckt sich ein wüstenhaftes Becken mit zahlreichen, zum Teil salzhaltigen Seen. Im Zentrum erhebt sich das Khangaigebirge, dessen sanfte Berghänge in weite Täler übergehen. Die von einem dichten Gewässernetz mit dem Hauptfluss Selenga durchzogene nördliche Zentralmongolei ist das bevorzugte Siedlungsgebiet. Der Osten wird von einem teils bewaldeten Hochplateau eingenommen, auf dem die besten Weidegründe liegen. Über gut ein Drittel des Landes erstreckt sich im Süden und Südosten die karge Gobi mit ihren Wüstensteppen, Halbwüsten und vereinzelt echten Wüsten, die sich durch Überweidung der Randgebiete immer weiter ausdehnen.
Die Mongolei hat ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit langen, kalten und meist schneearmen Wintern sowie kurzen, warmen und nur in den Gebirgen niederschlagsreichen Sommern. Die Niederschläge nehmen von Norden (400 mm im Jahr) nach Süden (100 mm) ab. Oft kommt es zu extremen Wintern (Dzud), bei denen die Weidetiere erfrieren oder wegen des lange vereisten Dauerfrostbodens verhungern.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Kommunistische Herrschaft
    2. Langsame Demokratisierung

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