Lexikon

Mongolei

Wirtschaft und Verkehr

Nach einer von 1992 bis 1994 währenden Talfahrt und starken Einbußen während der Dürrejahre 20002002 verzeichnet die Mongolei starke Wirtschaftswachstumsraten, die vor allem auf dem Ausbau des Handels mit China und Russland basieren.
Die Landwirtschaft, in erster Linie die nomadisch oder halbnomadisch betriebene Weidewirtschaft (Schafe, Kaschmirziegen, Rinder, Pferde, Kamele), spielt noch immer eine große Rolle. Die noch unzureichend ausgebaute Industrie umfasst die Verarbeitung von tierischen Produkten (Kaschmirwolle, Leder) sowie die Veredelung von Bergbauprodukten. Gefördert werden vor allem Kupfer- und Molybdänerze, Gold, Wolfram und Kohle. Die großartigen Landschaften ziehen immer mehr Touristen an.
Die wichtigen Industriezentren sind durch die Transmongolische Eisenbahn verbunden, die Anschluss an das russische und chinesische Bahnnetz hat. Das Straßenverkehrsnetz besteht zum größten Teil noch aus Steppenpisten.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Kommunistische Herrschaft
    2. Langsame Demokratisierung
Wissenschaft

Frühwarnung vorm Bergsturz

Die Schweizer Berge stehen unter steter Beobachtung – erst recht nach dem Bergsturz von Blatten im Mai. Satelliten registrieren feinste Bewegungen im Gelände. Legen sie an Tempo zu, kommen weitere Techniken ins Spiel. Das soll die Menschen schützen. von CHRISTIAN BERNHART Als die rund 300 Bewohner des Dorfes Blatten im Walliser...

Wissenschaft

»Ein wichtiger Punkt ist das Tempo bei der Fahrzeugentwicklung«

Chinesische Automobilhersteller scheinen ihre Konkurrenten aus westlichen Ländern mehr und mehr abzuhängen. Stefan Bratzel erläutert, was dahintersteckt und wie hiesige Unternehmen dagegenhalten können. Das Gespräch führte Heike Stüvel China dominiert den Elektroauto-Markt. Was sind die Gründe, Herr Professor Bratzel? Der Erfolg...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon