Lexikon
Mongolei
Wirtschaft und Verkehr
Nach einer von 1992 bis 1994 währenden Talfahrt und starken Einbußen während der Dürrejahre 2000–2002 verzeichnet die Mongolei starke Wirtschaftswachstumsraten, die vor allem auf dem Ausbau des Handels mit China und Russland basieren.
Die Landwirtschaft, in erster Linie die nomadisch oder halbnomadisch betriebene Weidewirtschaft (Schafe, Kaschmirziegen, Rinder, Pferde, Kamele), spielt noch immer eine große Rolle. Die noch unzureichend ausgebaute Industrie umfasst die Verarbeitung von tierischen Produkten (Kaschmirwolle, Leder) sowie die Veredelung von Bergbauprodukten. Gefördert werden vor allem Kupfer- und Molybdänerze, Gold, Wolfram und Kohle. Die großartigen Landschaften ziehen immer mehr Touristen an.
Die wichtigen Industriezentren sind durch die Transmongolische Eisenbahn verbunden, die Anschluss an das russische und chinesische Bahnnetz hat. Das Straßenverkehrsnetz besteht zum größten Teil noch aus Steppenpisten.
Wissenschaft
Die Mondtäuschung
Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....
Wissenschaft
Der Ruf der Orcas
Schon seit Jahrzehnten versuchen Forscher, die Kommunikation der sozialen und intelligenten Schwertwale zu entschlüsseln. Künstliche Intelligenz könnte jetzt die entscheidenden Weichen stellen. von BETTINA WURCHE Vor dem Bug der „Tomorrow“ schwimmt eine Orca-Familie eng beieinander. Die Köpfe der schwarz-weißen Wale durchstoßen...