Lexikon
österreichische Musik
Barock
Die stilistisch besonders von Italien geprägte österreichische Musik des Barock entwickelte war besonders eine von Adel und Bürgertum getragene Auftragskunst. So verpflichteten Fürst Esterházy, Prinz Eugen von Savoyen u. a. führende Künstler ihrer Zeit, die neue Instrumentalmusik schufen wie der Franzose Georg Muffat (Concerti grossi). Spezifisch österreichische Spuren hinterließ Johann Heinrich Schmelzer (* zwischen 1620 und 1623, † 1680) als Begründer einer eigenständigen Geigentradition sowie mit seinen von der Volksmusik inspirierten Tänzen und Balletten. Daneben etablierte sich die aus Italien importierte Gattung der Oper mit Werken von Claudio Monteverdi und Francesco Cavalli. Im sakralen Bereich spiegelte sich die barocke Prachtentfaltung besonders im Orgelbau wider (Egebacher-Orgel in Salzburg). Als kirchenmusikalische Sonderform schufen Antonio Caldara u. a. das Sepolcro. Die zentrale Komponistenpersönlichkeit dieser Epoche war Johann Joseph Fux, dessen Werke die zeitgenössischen Musikstile assimilierten und der als Vertreter des sog. Kaiserstils gilt.
Wissenschaft
Wasserverteilung in Flüssen hat sich verändert
Flüsse tragen entscheidend zur Wasserversorgung in weiten Teilen der Welt bei. Zugleich können sie bei Überschwemmungen zur tödlichen Gefahr werden. Eine Studie hat nun für alle rund 2,9 Millionen Flüsse weltweit kartiert, wie sich ihre Durchflussmenge seit 1984 entwickelt hat. Die Ergebnisse sind den Forschenden zufolge...
Wissenschaft
Gefälschte Abgaswerte
Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...