Lexikon

Slowfood

[ˈslɔufu:d; englisch „langsames Essen“]
Bezeichnung für eine 1986 in Italien gegründete und seit 1989 international verbreitete Bewegung, die sich bewusst gegen den Trend zum Fastfood absetzt und dagegen eine Kultur der Entschleunigung und des kulinarischen Genießens setzt, verbunden mit Bewusstsein und Verantwortungsgefühl. Im Mittelpunkt stehen das Bemühen um die Pflege regionaler kulinarischer Traditionen, um exzellente, möglichst naturbelassene, wenig verarbeitete Lebensmittel und die Verbreitung einer Erziehung zum guten Geschmack. Slow Food setzt sich für die Bewahrung der biologischen Vielfalt und eine umweltschonende Lebensmittelherstellung jenseits von Massenproduktion ein.
Kolumbo, Caldera, Tsunami
Wissenschaft

Der große Ausbruch des Kolumbo

Im Jahr 1650 explodierte ein Unterwasservulkan und löste in der Ägäis einen gewaltigen Tsunami aus. Nun ermöglichten es seismische 3D-Analysen, die Eruption zu rekonstruieren. von DIRK EIDEMÜLLER Die Katastrophe hatte sich schon über Wochen und Monate angekündigt: Im Jahr 1650 bebte immer wieder die Erde auf Santorin und den...

Illustration eines menschlichen Gehirns
Wissenschaft

Wie außergewöhnlich ist die Größe unseres Gehirns?

Je massiver der Körper eines Tieres, desto größer ist auch sein Gehirn – sollte man meinen. Doch das stimmt nicht ganz, wie nun eine Studie zeigt. Demnach hat sich die Gehirngröße bei einigen Säugetierarten, einschließlich des Menschen, nicht proportional zu ihrer Körpergröße entwickelt. Zwar ist eine gewisse Regelmäßigkeit...

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