Lexikon

Slowfood

[ˈslɔufu:d; englisch „langsames Essen“]
Bezeichnung für eine 1986 in Italien gegründete und seit 1989 international verbreitete Bewegung, die sich bewusst gegen den Trend zum Fastfood absetzt und dagegen eine Kultur der Entschleunigung und des kulinarischen Genießens setzt, verbunden mit Bewusstsein und Verantwortungsgefühl. Im Mittelpunkt stehen das Bemühen um die Pflege regionaler kulinarischer Traditionen, um exzellente, möglichst naturbelassene, wenig verarbeitete Lebensmittel und die Verbreitung einer Erziehung zum guten Geschmack. Slow Food setzt sich für die Bewahrung der biologischen Vielfalt und eine umweltschonende Lebensmittelherstellung jenseits von Massenproduktion ein.
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