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LEXIKON

absolt

Philosophie
schon bei den Philosophen der Antike im Gegensatz zu relativ auch als Bezeichnung von „bonum“ (gut) und „perfectum“ (vollkommen); seit den Kirchenvätern dann auch als Eigenschaft Gottes gebraucht. Hegel nannte den Weltgeist das Absolute (absoluter Geist); Schelling verstand darunter die Einheit von Subjekt und Objekt, Natur und Geist. Die philosophische Richtung des sog. Absolutismus war um eine Steigerung alles Endlichen ins Unendliche bemüht. Gegen diese spekulative Verwandlung der Welt in ein einheitliches logisches Ganzes wandte sich der Pragmatismus von W. James. In der modernen Philosophie wird innerhalb des Begriffs des Absoluten das Vollkommene vom Unbedingten unterschieden, das im Gegensatz zum Relativen verbindliche Normen, Werte, Erkenntnisse zu umfassen sucht.
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