Lexikon

altkleinasiatische Sprachen

zusammenfassende Bezeichnung für eine Gruppe von ausgestorbenen Sprachen in Kleinasien, die dort in vorrömischer Zeit verbreitet waren und von denen viele schriftlich überliefert sind; werden nach ihrer Verwandtschaft in zwei Gruppen unterteilt: 1. nicht-indoeuropäische Sprachen, z. B. Hattisch, Hurritisch, Urartäisch; 2. indoeuropäische Sprachen, auch anatolische bzw. altanatolische Sprachen genannt, z. B. Hethitisch, Luvisch, Lydisch, Lykisch, Palaisch. Hinzu kommen Sprachen, die zwar entfernt mit anderen indoeuropäischen Sprachen verwandt sind, aber nicht zum engeren Kreis der anatolischen Sprachen gehören und somit eher isoliert stehen, z. B. die phrygische Sprache.
Demenz und Medikamente
Wissenschaft

Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...

Doppelsternsysteme wie CPD −29 2176 sind eine kosmische Besonderheit. Davon gibt es in der Milchstraße gegenwärtig wohl nur ein Dutzend. Und sie bereichern das All: etwa mit Gold und Platin. ©NOIRLab/NSF/AURA/J. da Silva/Spaceengine
Wissenschaft

Sanfte Supernova

Massereiche Sterne enden in einer Explosion, ihr Kern kollabiert zu einem Neutronenstern. Jetzt haben Astronomen eine Ausnahme von dieser Regel entdeckt.

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