Lexikon
altkleinasiatische Sprachen
zusammenfassende Bezeichnung für eine Gruppe von ausgestorbenen Sprachen in Kleinasien, die dort in vorrömischer Zeit verbreitet waren und von denen viele schriftlich überliefert sind; werden nach ihrer Verwandtschaft in zwei Gruppen unterteilt: 1. nicht-indoeuropäische Sprachen, z. B. Hattisch, Hurritisch, Urartäisch; 2. indoeuropäische Sprachen, auch anatolische bzw. altanatolische Sprachen genannt, z. B. Hethitisch, Luvisch, Lydisch, Lykisch, Palaisch. Hinzu kommen Sprachen, die zwar entfernt mit anderen indoeuropäischen Sprachen verwandt sind, aber nicht zum engeren Kreis der anatolischen Sprachen gehören und somit eher isoliert stehen, z. B. die phrygische Sprache.
Wissenschaft
Wie beeinflusst der Klimawandel Tiere und Pflanzen der Gebirge?
Die ökologische Vielfalt in Gebirgen wird durch den Klimawandel herausgefordert. Eine gängige Theorie besagt, dass sich die Verbreitungsgebiete von Tieren und Pflanzen in Folge der Erwärmung immer weiter Richtung Gipfel verschieben, bis es schließlich nicht höher geht und sie aussterben. Eine globale Analyse hat diese These nun...
Wissenschaft
Auf Inseln läuft das Leben langsamer
Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...