Lexikon
Antịke
[
die; lateinisch, französisch
]Griechische Antike
Im 12. Jahrhundert v. Chr. begann in Griechenland mit der Einwanderung der Dorer die Eisenzeit. In der sogenannten Archaischen Zeit (850–500 v. Chr.) entwickelte sich die griechische Staatenwelt zur politischen, kulturellen und Handelsmacht. Geeint durch Sprache, Götterwelt, Mythen und gemeinsame Spiele (unter anderem Olympische Spiele) breitete sich die griechische Kultur über Stadtgründungen (Kolonisation) im Mittelmeer- und Schwarzmeerraum aus. Die „klass.“ Antike (5./4. Jahrhundert v. Chr.) mit dem Zentrum Athen gilt meist als Blütezeit der Epoche in Griechenland. Es entwickelten sich Philosophie (Sokrates, Platon, Aristoteles) und Wissenschaften, Tragödiendichtung (Aischylos, Sophokles, Euripides) und Geschichtsschreibung (Herodot, Thukydides). Mit Alexander dem Großen beginnt die hellenistische Zeit (4.–1. Jh. v. Chr.): In einem griechisch geprägten gemeinsamen Kultur- u. Wirtschaftsraum erblühten Kunst u. Geistesleben. Mittelpunkt der hellenistischen Welt war Alexandria in Ägypten mit seiner bedeutenden Bibliothek.
- Einleitung
- Griechische Antike
- Römische Antike
- Bedeutung
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