Lexikon
China
China bis zum Einfall der Mongolen
Die erste historisch fassbare Dynastie ist die der Shang im 16.–11. Jahrhundert v. Chr. In dieser Zeit gab es bereits eine ausgebildete Bronzekunst und eine über 2000 Wortzeichen umfassende Schrift. Unter der Zhou-Dynastie zerfiel China seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. in einander bekämpfende Einzelstaaten. Seit dem 5. Jahrhundert entstanden die philosophischen Schulen des Daoismus und des Konfuzianismus. Qin Shihuangdi, der Begründer der Qin-Dynastie (221–207 v. Chr.), unterwarf alle Lehnsstaaten und einigte als „Erster Kaiser“ das Reich.
In der Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr.–220 n. Chr.) wurde China zu einem zentralistischen Beamtenstaat. Danach kam es mehrmals zu Zerfall und Wiederherstellung der Reichseinheit. Der Buddhismus drang ein und wurde zeitweise vorherrschend. Unter der Tang-Dynastie (618–906) wurde China zur kosmopolitischen Weltmacht und erlebte eine kulturelle Blütezeit.
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