Lexikon
China
Flusslandschaften in Gefahr
Die beiden großen Ströme Chinas, der Chang Jiang und der Huang He, haben seit jeher das Leben der Chinesen in den dicht bevölkerten Regionen im Osten bestimmt. Der Huang He, der aufgrund seines Sinkstoffreichtums auch Gelber Fluss genannt wird, lagert den mitgeführten Schlamm an seinem Unterlauf in der Großen Ebene ab und hat dadurch mehrfach sein Flussbett um mehrere Hundert Kilometer verlagert. Der in Osttibet entspringende und nordwestlich von Shanghai ins Ostchinesische Meer mündende Chang Jiang ist mit 6300 km nach dem Nil und dem Amazonas der drittlängste Fluss der Erde. Auch der Chang Jiang ist äußerst sinkstoffreich und lagert seine fruchtbaren Schwebstoffe in den Böden der Becken und Tiefebenen ab. Die ungleichmäßige Wasserführung der Flüsse führt aber auch immer wieder zu verheerendem Hochwasser mit weiträumigen Überschwemmungen. 2006 wurde der gigantische Drei-Schluchten-Damm in der Provinz Hubei fertiggestellt. Der Staudamm, der den Fluss zu einem 1085 km2 großen See aufstaut, soll den Unterlauf vor Überflutungen schützen, der Energieversorgung und der Verbesserung des Schiffsverkehrs dienen. Gleichzeitig geht jedoch mit dem Bau der Stauanlage eine der reizvollsten Flusslandschaften der Erde für immer verloren. Außerdem halten die großen Staumauern die düngenden Schlammmassen von den Ackerflächen fern.
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News der Woche 11.07.2025
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