Lexikon
China
Verkehrsnetz im Ausbau
Die Verkehrsinfrastruktur hat nur bedingt mit dem rasanten Wirtschaftsaufschwung Schritt gehalten. Das chinesische Eisenbahnnetz ist mit Ausnahme der Wirtschaftszentren im Osten sehr weitmaschig. Große Anstrengungen werden unternommen, um eine schnelle und effektive Nord-Süd-Verbindung einzurichten. In den nächsten Jahren sollen vor allem die Gleisstrecken für Hochgeschwindigkeitszüge ausgebaut werden; im Jahr 2010 betrug die Länge der Hochgeschwindigkeitsstrecken bereits 7431 km. Nach einer Bauzeit von nur vier Jahren wurde im Herbst 2005 die 1142 km lange Qinghai-Tibet-Eisenbahn von Golmud nach Lhasa fertiggestellt. 960 km der höchstgelegenen Eisenbahnstrecke der Welt verlaufen in einer Höhe von über 4000 m. Seit 2003 verkehrt zwischen Shanghai und dem Flughafen Pudong die Hochgeschwindigkeitsbahn Transrapid.
Der Ausbau des Straßennetzes kann mit der rasch wachsenden Motorisierung der Chinesen nicht mithalten. Kamen 1980 erst zwei Pkw auf 1000 Einwohner, so waren es 2010 schon 45 Pkw. Vor allem in den boomenden Megastädten stellt das innerstädtische Verkehrsaufkommen eine große Herausforderung für die Verkehrsplaner dar.
Durch die rasante Zunahme des Kraftfahrzeugbestandes und den Ausbau der Industrie in China erhöht sich der Ausstoß von Treibhausgasen in die Erdatmosphäre in einem Maße, dass Umweltschützer Auswirkungen auf das globale Klimageschehen befürchten. China ist heute schon der größte Verursacher von Treibhausgasen.
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