Lexikon
China
Republik und Bürgerkrieg
1911 brach die Revolution aus, die zum Sturz der Qing-Dynastie führte; China wurde Republik. Die 1912 von Sun Yatsen gegründete Guomindang (Nationale Volkspartei) erstrebte die Demokratisierung Chinas. Nach dem 1. Weltkrieg gewann Japan starken Einfluss in Nordchina. In großen Teilen des Landes herrschte Bürgerkrieg zwischen regionalen Militärmachthabern (Warlords). Schließlich konnten die Guomindang-Truppen unter Chiang Kai-shek mit sowjetischer und kommunistischer Hilfe die Einheit Chinas wiederherstellen und 1928 in Peking einmarschieren. Nanjing wurde Sitz der Nationalregierung, ihr Präsident Chiang Kai-shek. Dieser hatte sich inzwischen gegen die Kommunisten gewandt und zwang sie 1934 zur Flucht aus ihrem in Jiangxi errichteten Sowjetstaat nach Shaanxi (von Mao Zedong geführter „Langer Marsch“). Nachdem die Japaner 1931 die Mandschurei besetzt hatten, kam es 1937 zum 2. chinesisch-japanischen Krieg. Die Japaner besetzten große Teile Chinas; Guomindang und Kommunisten bildeten für die Kriegsdauer eine Einheitsfront. Nach Ende des 2. Weltkriegs brach erneut der Bürgerkrieg aus, in dem die Kommunisten siegten. Die Guomindang-Regierung floh nach Taiwan.
Wissenschaft
Eis auf dem Mond – und ein Rätsel
Radioaktivität bei einem uralten Vulkan auf dem Erdtrabanten wirft Fragen auf. Und wie entstand ein gewaltiges Granitgebilde im Untergrund? von THORSTEN DAMBECK Die Südpolregion des Mondes steht schon lange im Fokus der Raumfahrtplaner, die polnahe bemannte Basen errichten wollen. Denn dort gibt es Wassereis, eine wichtige...
Wissenschaft
Das Netz für die Fabrik der Zukunft
Der neue Mobilfunkstandard 5G ist besonders in der Industrie gefragt. Mobile Roboter lassen sich damit einfacher einsetzen, sicherer durch Werkshallen bewegen und können neue Aufgaben erledigen. von MARKUS STREHLITZ Das könnte ein Game-Changer für die Industrie sein“, meinte Robert Schmitt in einem Podcast des Vereins deutscher...