Lexikon
französische Literatur
Zu Beginn ist das französische Schrifttum durch drei Grundkräfte gekennzeichnet: die lateinisch-römische Tradition, das Christentum und die heimische Überlieferung. Aus dem Jahr 842 datiert der erste altfranzösische Text (Les serments de Strasbourg), ein Vertragsdokument. Die Kirche bediente sich zunehmend der Volkssprache, um z. B. durch Heiligenleben die Volksfrömmigkeit zu fördern. Um 1100 setzte eine reiche nichtreligiöse Literatur ein, die die kriegerischen und heroischen Taten des Kaisers und seiner Gefolgsleute zum Thema hatte. Dieses Heldenepos (Chanson de geste) ist beispielhaft im Rolandslied verwirklicht. Gleichzeitig entwickelte sich der höfische Versroman, der die feudale Welt der Epoche spiegelt. Als Meister der höfisch-ritterlichen Dichtung gilt Chrétien de Troyes, der u. a. im Rückgriff auf das keltisch-bretonische Sagengut eine ritterlich-abenteuerliche Welt rund um einen utopischen Artushof schuf. Höfische und christliche Kulturideale wurden ferner auf antike (Alexanderroman) und orientalische Stoffe übertragen.
Wissenschaft
Das Labor im All
Medizinische Experimente gehören bei Weltraummissionen zur Tagesordnung. Sie lohnen sich in vielerlei Hinsicht. von FRANK FRICK Der Weltraum-Veteran Dafydd Rhys („Dave“) Williams beklagte im Herbst 2021: „Die Menschen spüren den Nutzen des Raumfahrtprogramms im Alltag oft nicht. Doch gleichzeitig ist die Technologie aus dem...
Wissenschaft
News der Woche 25.04.2025
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