Lexikon

Österreich

Baiern und Babenberger

Seit Beginn des 6. Jahrhunderts gab es im Donau- und Alpengebiet Siedlungen der germanischen Baiern, die bereits einen Teil der österreichischen Kernländer umfassten. Durch Karl den Großen wurde das gesamte bairische Gebiet 788 in das Frankenreich einbezogen und durch Marken geschützt. Nach dem Sieg Ottos des Großen über die Ungarn auf dem Lechfeld (955) wurde die Ostmark (996 Ostarrîchi genannt) gebildet. Sie kam 976 an die Babenberger. 1156 erhob Kaiser Friedrich Barbarossa die bisherige Markgrafschaft Österreich zum Herzogtum. 1192 fiel auch das Herzogtum Steiermark an die Babenberger. Nach deren Aussterben 1246 konnte der Böhmenkönig Ottokar II. Přemysl seine Herrschaft in der Region durchsetzen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Ostalpen
    2. Alpen- und Karpatenvorland
    3. Flüsse und Seen
    4. Naturschutz
    5. Vom Alpen- bis zum Steppenklima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Wiesen, Wein und Wälder
    2. Salz, Stahl, Wasserkraft
    3. Beliebtes Reiseziel
    4. Transitland
  7. Geschichte
    1. Baiern und Babenberger
    2. Der Aufstieg Habsburgs
    3. Europäische Großmacht
    4. Die k. u. k.-Monarchie
    5. Erste Republik
    6. Zweite Republik
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