Lexikon

Österreich

Vom Alpen- bis zum Steppenklima

Österreich hat ein mitteleuropäisches Übergangsklima mit nach Osten zunehmend kontinentalen Einflüssen. In den höheren Gebirgslagen herrscht ein alpines Klima mit kurzen, kühlen Sommern und langen, schneereichen Wintern. Die Schneegrenze liegt bei 25003000 m Höhe. Die Niederschläge erreichen am Nordrand der Alpen mit bis zu 3000 mm im Jahr ihre höchsten Werte. Im Regenschatten der Alpenkette fallen die Niederschläge deutlich geringer aus. Die Temperaturen sinken mit zunehmender Höhe. Im Winter bilden sich in den abgeschlossenen Tal- und Beckenlagen Kaltluftseen und es kommt zur Temperaturumkehr, bei der die Niederungen kälter sind als die Bergregionen. Eine für den gesamten alpinen Bereich charakteristische Erscheinung ist der Föhn, ein warmer Fallwind, der die Lufttemperatur um bis zu 10 °C steigen lässt. Im Osten des Landes vollzieht sich der Übergang zum kontinentalen Steppenklima mit heißen Sommern und relativ kalten Wintern.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Ostalpen
    2. Alpen- und Karpatenvorland
    3. Flüsse und Seen
    4. Naturschutz
    5. Vom Alpen- bis zum Steppenklima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Wiesen, Wein und Wälder
    2. Salz, Stahl, Wasserkraft
    3. Beliebtes Reiseziel
    4. Transitland
  7. Geschichte
    1. Baiern und Babenberger
    2. Der Aufstieg Habsburgs
    3. Europäische Großmacht
    4. Die k. u. k.-Monarchie
    5. Erste Republik
    6. Zweite Republik
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