Lexikon
Österreich
Die k. u. k.-Monarchie
Die Revolution 1848 wurde in Wien blutig niedergeschlagen. Kaiser Ferdinand I. dankte ab und Franz Joseph I. übernahm die Regierung. Im Konflikt mit Preußen um die Vormachtstellung im deutschen Raum musste Österreich im Deutschen Krieg 1866 eine schwere Niederlage hinnehmen und aus dem Deutschen Bund ausscheiden. Auch die Lombardei und Venetien gingen verloren. 1867 entstand die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Jeder der beiden Staaten – Transleithanien (Ungarn mit seinen Nebenländern) und Cisleithanien (die österreichischen Kronländer) – erhielt eine Verfassung, und der österreichische Kaiser war zugleich König von Ungarn. In den folgenden Jahren wurde der Vielvölkerstaat von zahlreichen Nationalitätenkonflikten erschüttert. Die Lage auf dem Balkan verschärfte sich nach der Annexion Bosniens und der Herzegowina 1908. Als der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand am 28. 6. 1914 in Sarajevo von serbisch-bosnischen Nationalisten ermordet wurde, brach der 1. Weltkrieg aus, der 1918 mit der vollständigen Niederlage endete.
Wissenschaft
Social Media: Viele teilen, ohne zu lesen
Allein die Überschrift scheint vielen Social-Media-Nutzern zu genügen, um einen Nachrichtenartikel zu teilen. In einer Studie haben Forschende 35 Millionen auf Facebook verbreitete Nachrichtenlinks untersucht – und festgestellt, dass diese in 75 Prozent der Fälle geteilt wurden, ohne dass der jeweilige Nutzer den Link selbst...
Wissenschaft
Rekord-schnelle Saltos
Video: Videoaufnahmen mit 10.863 Bildern pro Sekunde verdeutlichen, wie rasant sich Dicyrtomina minuta Salto-schlagend in die Luft katapultieren kann. © Adrian Smith Rampenlicht an für winzige Akrobaten: Ein Forschungsteam hat die erstaunlichen Sprungfähigkeiten winziger Bewohner unserer Gärten aufgedeckt. Die sogenannten...
